Rekonstruktion der Bundeslade aus dem 19. Jahrhundert | Copyright: Public DomainAxum/ Äthiopien - Nachdem die italienische Nachrichtenagentur "Adnkronos News" vergangene Woche den Patriarchen der Äthiopisch orthodoxen Kirche mit der Ankündigung zitiert hatte, die Bundeslade werde schon bald der Öffentlichkeit präsentiert, überschlugen sich die Spekulationen (...wir berichteten). Jetzt hat sich Abuna Paulos selbst zu Wort gemeldet und erklärt, er sei falsch zitiert worden.
Die "EthiopianReview.com" zitiert den Patriarchen mit den Worten: "Nein, die Bundeslade wird nicht öffentlich ausgestellt. Niemand kann sie berühren, da Gott all jene straft, die das tun."
Patriarch Abune Paulos | Copyright: Public DomainPaulos erklärte zudem weiter, er habe nicht davon gesprochen, dass die Lade der Welt gezeigt werden solle. Er habe lediglich bezeugt, dass er selbst die Bundeslade gesehen habe und was er über sie wisse.
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Auch zu den von Adnkronos zitierten Behauptungen über ein geplantes Museum, in dem die Lade zu sehen sein soll, äußerte sich der Patriarch distanziert. Ein Museum sei zwar in Planung und werde mit Geldern des Prinzen innerhalb der nächsten zwei Jahre gebaut, doch ob dieses Museum auch tatsächlich die Lade ausstellen werde, sei bislang nicht entschieden. Eine solche Entscheidung könne nur die heilige Kirchensynode treffen.
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Spekulationen und Gerüchte um Enthüllung der Bundeslade28. Juni 2009
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Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / ethiopianreview.com
