Montag, 13. Juli 2009

"Akte X"-Ableger zeigte 9/11 und Verschwörungstheorien schon sechs Monate zuvor

Szenenstandbild aus "The Lone Gunmen": Ferngesteuerte Boeing nimmt Kurs auf das World Trade Center | Copyright: fox.com

New York/ USA - Ein kurios-bizarrer Leckerbissen für Verschwörungstheoretiker rund um die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center: Bereits sechs Monate zuvor strahlte der US-amerikanische Privatsender FOX die Pilotfolge der TV-Serie "Lone Lone Gunmen", einem Ableger der Mystery-Kult-Serie "Akte X", aus, in der es um einen von geheimen Regierungskreisen inszenierten Anschlag auf das World Trade Center in New York geht. Die eingesetzte "Waffe": Eine voll beladene Passagiermaschine vom Typ Boeing 727. Auch die dazu passende Verschwörung liefert die Serie gleich mit.

The Lone Gunmen, Pilotfolge vom 4. März 2001

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Die Serie "The Lone Gunmen" (Die einsamen Schützen) ist eine auf "Akte X" basierende US-Fernsehserie. Bei den drei Hauptpersonen handelt es sich um drei meist im Verborgenen arbeitende Verschwörungstheoretiker, Wissenschafts- und Technikfreaks, wie sie schon in der Hauptserie um den FBI-Agenten Fox Mulder diesem bei seinen Nachforschungen zu ungeklärten und meist paranormalen Fällen des FBI behilflich sind. Meist kommen die drei einsamen Schützen immer dann zum Zug, wenn es um Hintergründe und Informationsbeschaffung zu Verschwörungstheorien über staatliche Eingriffe rund um UFOs, Aliens und Attentate geht.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
>>> HIER können sie unseren täglichen Newsletter bestellen <<<

So geht es denn auch schon in der Pilotfolge der Serie, wie sie am 4. März 2001 - also rund sechs Monate vor den 9/11-Anschlägen - in den USA zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, um eine geheime Verschwörung verdeckter Kreise der US-Regierung: Mit der Übernahme einer voll besetzten Passagiermaschine via Fernsteuerung, soll diese in die Türme des World Trade Centers geflogen werden, sich falsche Bekennerreaktionen von USA-feindlichen Diktatoren zunutze gemacht werden, um so den Verteidigungsetat für neue Waffensysteme zu erhöhen. Den Hauptfiguren gelingt es schlussendlich mittels Insiderinformationen an Bord der Maschine zu gelangen, die Fernsteuerung zu umgehen und so die Katastrophe zu verhindern.

Nicht nur die Anschläge selbst, sondern auch die sich drauf entwickelten Verschwörungstheorien um einen, laut Verschwörungstheoretikern, von bestimmten Regierungskreisen inszenierten Anschlag (Stichwort Inside-Job), der dann Bin Ladens Al-Qaida in die Schuhe geschoben wurde, um so neue Kriege und eine Erhöhung der staatlichen Überwachung zu rechtfertigen, finden sich in dieser TV-Analogie zu 9/11 wieder - und das sechs Monate vor den eigentlichen Anschlägen.

Ob Zufall oder nicht - oder sollte sogar Chris Carter selbst Insiderinformationen zu dem bevorstehenden Inside-Job gehabt und eine Warnung hierüber in seiner Serie versteckt haben? - zumindest wirft das Szenario die zumindest vorgespielte Naivität und Phantasielosigkeit der US-Regierung, wenn deren höchste Vertreter bis hin zur nationalen Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice und dem damals amtierenden US-Präsidenten George W. Bush nach den Anschlägen erklärt hatten, dass "wohl niemand vorhersehen konnte, dass entführte Flugzeuge die in Gebäude gesteuert werden, als Waffen eingesetzt werden könnten" ...

Zum Thema:

- - -


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / youtube.com
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE