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Mittwoch, 2. April 2014

Wissenschaftler analysieren Faszination an Skandalfilm "Hexen bis aufs Blut gequält"


Plakat zur internationalen Konferenz "Mark of the Devil", vom 3.-5. April im österreichischen Tamsweg. | Copyright/Quelle: univie.ac.at/markofthedevil

Tamsweg (Österreich) - Veranstaltet vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien, treffen sich Wissenschaftler zu einer internationalen Konferenz über die Faszination am Skandalfilm "Hexen bis aufs Blut gequält" (Mar of the Devil) von 1969, der noch heute u.a. in Deutschland auf dem Index steht, der jedoch bei Erscheinen auch internationale Erfolge feierte und noch heute vielen als Kultfilm gilt.

"Obwohl dieser Film ein herausragendes Beispiel des deutschen Genrekinos ist, fand bis vor kurzem keine wissenschaftliche Auseinandersetzung damit statt. Deshalb soll unsere Tagung zur Erforschung dieses randseitigen Kapitels europäischer Filmgeschichte nachhaltig beitragen", erklärt Filmwissenschafter und Organisator Andreas Ehrenreich die Grundidee der dreitägigen Veranstaltung.

Neben Vorträgen zahlreicher internationaler Wissenschafter findet in dem Rahmen auch eine Podiumsdiskussion mit ehemaligen Beteiligten statt. Teilnehmer sind Erika Blanc, die Hauptdarstellerin von "Hexen - geschändet und zu Tode gequält", Filmmusikkomponist Michael Holm, Schauspieler Percy Hoven, Uwe Huber, DVD-Herausgeber von "Hexen bis aufs Blut gequält" und Produzent Dieter Menz.


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Denn insbesondere auch die Zusammensetzung der damals an den Filmen beteiligten Personen ist filmwissenschaftlich interessant. Viele stammten eigentlich aus einem anderen Genre als dem des "Horrorfilms". Vor allem trifft dies auf den ursprünglich durch "Papas Kino" populären Schauspieler Adrian Hoven und den mit "Mendocino" prominent gewordenen Schlagersänger Michael Holm zu, der die Filmmusik schrieb. "Selbst die Verleihfirma Gloria war eigentlich für Heimatfilme bekannt. Durch einen reißerischen Film wie diesen wollte man wirtschaftlichen Trends entsprechen", erläutert Andreas Ehrenreich.

Denn Filme wie "Hexen bis aufs Blut gequält" - sogenannte Exploitationfilme - zielen auf maximalen wirtschaftlichen Gewinn ab. "Der Begriff 'Exploitation' kommt aus dem Englischen und kann mit 'Nutzbarmachung' oder 'Ausbeutung' übersetzt werden. Vor allem ein Phänomen der 1960er bis 1980er Jahre, ging es bei dieser Art von Film darum, aus populären Themen mit reißerischem Potential bei oft geringem Budget einen maximalen Umsatz zu erzielen. Das funktionierte natürlich mit expliziten Gewalt- und / oder Sexdarstellungen besonders gut", erklärt Andreas Ehrenreich.


So auch bei "Hexen bis aufs Blut gequält", denn Ende der 1960er Jahre entstand, bedingt durch den großen Erfolg des Films "Der Hexenjäger" (1968) von Michael Reeves, eine Reihe an Hexenfilmen. Dabei sollten nicht nur der reißerische Titel, sondern auch andere Marketing-Strategien wie z.B. im US-amerikanischen Raum das Verteilen von "Speibsackerln" (Spuck- bzw. Kotztüten) an Kinobesucher die Kassen klingeln lassen. Das Konzept ging auf, wie Andreas Ehrenreich schmunzelt: "Dieter Menz, der den Film mit Adrian Hoven produziert hat, schwärmt noch immer von den damals erzielten Einnahmen. Wobei Produzent sowas wohl vermutlich immer sagen werden."


Weshalb explizite Gewaltdarstellungen, sei es nun in Filmen, Literatur oder anderen Medien, viele Menschen anscheinend faszinieren, erklärt Andreas Ehrenreich abschließend wie folgt: "Bei solchen Filme reizt es vermutlich, im geschützten Kinosaal zu sitzen und die extremen Szenen auf der Leinwand zu sehen. Dieses Bedürfnis scheint ja schon immer vorhanden gewesen zu sein, wie man z.B. am durchaus blutrünstigen Theater der griechischen Antike oder an römischen Gladiatorenkämpfen sieht. Es muss sich dabei um ein grundlegendes menschliches Interesse handeln. Vielleicht kommen wir durch die Tagung dem Ganzen ein wenig näher."


- Die Internetseite zur Konferenz finden Sie HIER


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Quelle: univie.ac.at

Samstag, 26. Oktober 2013

Vorschau: Bigfoot-Files Episode 2 - Auf der Spur von Bigfoot und Sasquatch

 
Symbolbild: Bigfoot-DNA-Analyse (Illu.). | Copyright: grewi.de

London (England) - Nachdem im ersten Teil ein Kamerateam des britischen TV-Senders "Channel 4" den Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes am vergangenen Sonntag während dessen Suche nach genetischen Beweisen für die Existenz des himalayischen "Schneemenschen" begleitet hatte und dabei statt Beweisen für den Yeti, Belege für die Existenz urzeitlicher Eisbären-Nachkommen im Himalaya fand, wird am morgigen Sonntag die zweite Episode der TV-Dokumentation ausgestrahlt. Darin begeben sich Sykes und der Moderator Mark Evans nach Nordamerika um dortige Gewebeproben zu untersuchen, die möglicherweise den nordamerikanischen "Waldmenschen" Bigfoot und Sasquatch zugeordnet werden können.

Wie die Programmvorschau des Senders erläutert, konzentriert sich die Filmarbeit vor Ort auf die nordwestliche Pazifikregion, in der 1958 die Entdeckung großer Fußspuren bei Willow Creek in Nordkalifornien die Erinnerungen an die Legenden der Ureinwohner wiederbelebten und den Mythos um Bigfoot und Sasquatch wiedererweckte.


Seither wurden alleine in dieser Region der USA mehr als 1.000 Bigfoot-Sichtungen registriert. "Jahrzehntelang hat die Wissenschaft die Vorstellung von Bigfoot ebenso wie jene verhöhnt, die sich mit der Untersuchung von Bigfoot beschäftigen. Mark trifft einige dieser Bigfootologen (Bigfootologists), die davon überzeugt sind, diesen Wesen schon von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden zu haben", so der Sender.


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Unter anderem untersucht die Doku auch die Behauptungen und potentiellen Gewebeproben von Justin Smeja, der von sich behauptet, gleich zwei Bigfoot erschossen zu haben (...wir berichteten 1, 2). Hinzu wird der Vietnam-Veteran Dan Shirley vorgestellt, der glaubt, durch Klopflaute mit Bigfoot kommunizieren zu können. Auch Derek Randles ist von der Erforschung des Bigfoot-Mythos seit 1985 fasziniert, als er einem der Wesen direkt begegnet sein will.


Der Höhepunkt der Sendung wird auch in diesem Fall die Präsentation der DNA-Analysen sein, die Dr. Sykes anhand angeblicher und potentieller Gewebeproben der "Waldmenschen" genetisch untersucht hat. Über das Ergebnis dieser Untersuchungen liegen uns bislang noch keine weiteren Informationen vor.


Erneut stellt die TV-Dokumentation nur einen Teil der Ergebnisse des sogenannten "Oxford Lausanne Collateral Hominid Project" (OLCHP) vor, in dem sich der Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes gemeinsam mit dem Leiter des Naturkundemuseums Lausanne, Dr. Michel Sartori, der Analyse von Proben gewidmet hat, die angeblich von noch unbekannten Primaten stammen sollen (...wir berichteten). Die vollständigen Ergebnisse und Schlussfolgerungen sollen wohl noch in diesem Jahr in Form eines Fachartikels in einem naturwissenschaftlichen Journal und im Frühjahr 2014 in Form eines Buches veröffentlicht werden (...wir berichteten).


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Anthropologe und Bigfoot-Experte Dr. Jeff Meldrum kommentiert Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Yeti-DNA-Analyse 25. Oktober 2013 
TV-Doku offenbart kaum Neues über die DNA-Analyse von angeblichen Yeti-Proben aus dem Himalaya 21. Oktober 2013
Erstes Teilergebnis der Oxford-Lausanne-Bigfoot-Studie: Im Himalaya lebt unbekannte Großbärenart 18. Oktober 2013
TV-Sender gibt weitere Einblicke in Ergebnisse der Oxford-Lausanne-DNA-Studie zu Bigfoot, Yeti & Co 11. Oktober 2013
Verlagshaus Hodder: Oxford-Lausanne-DNA-Studie unter Dr. Bryan Sykes findet genetischen Beweis für die Existenz des Bigfoot 9. Oktober 2013
Wissenschaftliche Fachpublikation von Oxford-Lausanne-Studie zu Bigfoot- und Yeti-DNA und begleitende BBC-Dokumentation erscheint voraussichtlich noch in diesem Jahr 13. Mai 2013
Forscher verspricht erstaunliche Ergebnisse der Oxford/Lausanne-Bigfoot-Studie 7. August 2012
Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2013


Bücher zum Thema

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grenzwissenschaft-aktuell.deQuelle: channel4.com

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Noch mal gut gegangen: Fragwürdige Versteckte-Kamera-Scherze mit grenzwissenschaftlichten Bezüge


Standbild aus einem der Videos. | Quelle: youtube.com

Saarbrücken (Deutschland) - Auch das Paranormale ist immer wieder Inhalt von Streichen mit der berühmt-berüchtigten versteckten Kamera. Aktuell verbreitet sich erneut ein solches Filmchen viral im Internet, mit dem Werbung für die Wiederverfilmung des Stephen-King-Horror-Klassisker "Carrie" gemacht wird.

Während das Ergebnis der vergleichsweise aufwendigen Inszenierungen tatsächlich auf den ersten Blick amüsierte Schadenfreude hervorrufen mag, kann man auch im aktuellen Fall froh sein, dass die Reaktionen der Scherz-Opfer auch gegenüber den Schauspielern so glimpflich abgelaufen sind, wie in den im Folgenden gezeigten Beispielen - aber auch, das die Opfer keine psychischen Schäden davon getragen haben. Lustig geht in den meisten dieser Fälle anders...


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Werbung für "Carrie" (2013)


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(Anm. d. GreWi-Redaktion: Nach mehrmaligem Betrachten des obigen Videos hat es für uns mehr und mehr den Anschein, als seien auch die Reaktionen der angeblich schockierten Gäste inszeniert...?!?)


 
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Samstag, 9. März 2013

The Croppies - Neue Kornkreis-Doku-Serie für den "Cosmic Cine Award" nominiert


Titel der Kornkreis-Doku-Serie "The Croppies".
| Copyright: thecroppies.de
 

Leipzig (Deutschland) - Nach dem großen Erfolg der Kornkreis-Dokumentation "Die Neue Feldordnung" von 2008 haben sich die Filmemacher um Frank Höfer von NuoViso dem Phänomen Kornkreise in ihrer neusten Produktion auf eher leichtere Art genähert. Während in der "Neuen Feldordnung" vor allem Experten zu Wort kamen und die wissenschaftlichen Hintergründe der Kornkreisen und ihrer Erforschung präsentiert wurden, wählten Höfer und Robert Fleischer von Exopolitik diesmal das Format einer unterhaltsamen mehrteiligen Serie. Der Film zu "The Croppies - Mit Kornkreisjägern auf der Spur" wird 11. April 2013 anlässlich der Eröffnung des "Cosmic Cine Festivals" in Zürich uraufgeführt und läuft zugleich auch im Wettbewerb des alternativen Filmfestivals.

In acht Episoden begleitet der Zuschauer das Drehteam der Croppies um Höfer und Fleischer zu den erstaunlichen Kornkreisformationen in die englischen Grafschaft Wiltshire, dem weltweiten "Epizentrum" der Kornkreise.


"Eigentlich handelt unsere Serie eher von einem verrückten Drehteam, das versucht, einen Film über Kornkreise zu machen", erklärt Höfer. Das Format einer unterhaltsamen Serie habe man dabei ganz bewusst gewählt: "Wir hoffen, dass wir damit ganz neue Zielgruppen erreichen, die noch nie etwas von dem Phänomen gehört haben und denen eine pure Dokumentation zu dröge ist". Andererseits gab es auch pragmatische Gründe dafür, warum die Dreharbeiten der Serie selbst im Vordergrund der Erzählung stehen: "Solche Formationen tauchen unverhofft über Nacht an allen möglichen Stellen auf", erklärt Robert Fleischer, "da war es sehr schwer, den Dreh im Vornherein zu planen und einen roten Faden zu stricken".


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Aus diesem Grund entfalte sich das Geschehen in "The Croppies" auf mehreren Meta-Ebenen gleichzeitig: "Neben der eigentlichen Handlung aus der Perspektive der beiden Filmemacher erlebt der Zuschauer zudem eine Sicht von Außen auf das Ringsherum, den Drehort, die Gedanken und Gefühle des Teams. Es war uns wichtig, die Menschen und das Geschehen so authentisch wie möglich zu zeigen", erklärt Fleischer. "Das schloss uns natürlich mit ein". Bis auf wenige, dramaturgisch notwendige Ausnahmen zeigen die Szenen also "das Geschehen vor Ort, so, wie es sich wirklich abgespielt hat". Dabei hielten sich die Filmemacher beim Bewerten und Beurteilen der Interviewpartner zurück: "Kornkreise sind für die Besucher vor allem ein subjektives Phänomen", stellt Höfer fest. Und Fleischer fügt hinzu: "Die Menschen wollen die Formationen selbst erkunden, selbst erfühlen, selbst erleben. So etwas kann man nicht bewerten."

Der Trailer zu "The Croppies - Mit Kornkreisjägern auf der Spur"


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Die Welturaufführung des Films zur Serie "The Croppies" findet am 11. April 2013 anlässlich der Eröffnung des "Cosmic Cine Festivals" in Zürich statt. Die Deutschland-Premiere erfolgt eine Woche später zeitgleich in vier Städten: München, Bonn Bad Godesberg, Darmstadt und Karlsruhe. Damit tritt die Serie, die mit verhältnismäßig geringem Budget realisiert wurde, gegen teure Produktionen aus Amerika und Deutschland an. Ob "The Croppies" der Jury einen Preis wert sind, entscheidet sich am 26. April bei der "Cosmic Cine Festival Award Gala".


- Die Internetseite zur Serie finden Sie HIER


- Die ersten beiden Folgen gibt's jetzt exklusiv im aktuellen ExoMagazin zu sehen


Quelle: exopolitik.org, nuoviso.tv

Freitag, 26. Oktober 2012

US-Sender lobt 10 Millionen Dollar für unanfechtbaren Bigfoot-Beweis aus


Ankündigung der Doku-Serie "10 Million Dollar Bigfoot Bounty" auf der Webseite von Spike. | Copyright: spike.com/shows/bigfoot-bounty 


Los Angeles (USA) - Im Rahmen einer derzeit in Planung und Produktion befindlichen Reality-Dokuserie hat der US-amerikanische Privatsender "Spike-TV" 10 Millionen Dollar für den unanfechtbaren Beweis für die Existenz von Bigfoot ausgelobt.

Hierbei, so der Sender auf seiner Internetseite "spike.com", handele es sich um den höchsten Geldpreis in der TV-Geschichte. In Episoden unter dem Titel "10 Millionen Dollar Bigfoot Bounty" folgt die jeweils einstündige Sendung "ambitionierten Teams auf ihren Expeditionen auf der Suche nach echten Beweisen für die Existenz von Bigfoot".

In der Sendung sollen "Wissenschaftler, Zoologen, Fährtensucher und ausgewiesene Bigfoot-Jäger" zu Wort kommen, "die alle an die Existenz des berüchtigten Wesens glauben. Aufgabe der Teams werde es sein, "unanfechtbare Beweise für die Existenz der "affenartigen Wesen" zu finden.


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Für den Kryptozoologen Loren Coleman (cryptomundo.com) handelt es sich bei dieser Idee um eine "der wohl dümmsten Ideen in der Geschichte des Fernsehens" - meint damit nicht die Idee an sich, sondern vielmehr ihre unabsehbaren möglichen Konsequenzen:

"Ich weiß wovon ich Rede, da ich Ähnliches bereits selbst erlebt hatte, als ich vor einigen Jahren als Berater für eine Produktionsfirma arbeitete die ebenfalls mit der Idee spielte, einen Millionengewinn für den 'ultimativen Beweis für einen großen Kryptiden" (Anm. d. GreWi-Red.: Also für ein bislang der Wissenschaft noch unbekanntes Wesen) auszuschreiben. Als unmittelbare Reaktion darauf wurde diese Ausschreibung als Aufruf verstanden, einen toten Bigfoot vorzulegen."

"Schnell", so Coleman weiter, "bemerkten die Anwälte des Senders aber, was ihre Mandanten damit angerichtet hatten. Hatten sie sich doch für eine ganze Reihe möglicher Klagen verwundbar gemacht, wenn ihr Aufruf zum Erschießen von Personen in Gorillakostümen, Teenagern in dicken Jacken oder Kindern in brauner Kleidung geführt hätten, die vielleicht auf dem Schulweg eine Abkürzung durch entsprechend bewaldete Gebiete nehmen könnten. Sobald sie sich dieses Problems bewusst wurden, zogen die Verantwortlichen das Preisgeld zurück. (...) Man kann sich nur vorstellen, was die Ausschreibung von 10 Millionen Dollar für den 'unanfechtbaren Bigfoot-Beweis' für Wirkungen und Konsequenzen haben kann, wenn plötzlich jedermann versucht, einen Bigfoot zu erschießen."

"Gerade vor dem Hintergrund, dass erst kürzlich der erste Bigfoot-Fälscher in einem Kostüm, entlang eines bewaldeten Highways von gleich zwei Autos angefahren und tödlich verletzt wurde (...wir berichteten), sollte die Verantwortlichen nochmals über ihre Ausschreibung nachdenken lassen", so Coleman.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Bigfoot-Fälscher auf frischer Tat von Autos überfahren
29. August 2012
 

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Quellen: spike.com/shows/bigfoot-bounty, cryptomundo.com

Freitag, 10. Februar 2012

Hollywood verfilmt Dänikens "Erinnerungen an die Zukunft"

Erich von Däniken während eines Vortrags. | Copyright: tatjana.ingold.ch

Interlaken/ Schweiz - Mit seinem Buch "Erinnerungen an die Zukunft" hat der Schweizer Erfolgsautor und Prä-Astronautik-Visionär Erich von Däniken 64 Millionen Leser erreicht. Jetzt verfilmt Hollywood seine von den einen ebenso umstrittenen wie von anderen gefeierten Theorien unter anderem mit Starbesetzung. Der Kinofilm selbst soll dabei das Zugpferd für ein ganzes Projekt-Portfolio sein.

Wie die Schweizer Zeitung "Blick" unter Berufung auf v. Däniken berichtet, ist Oscar-Produzent Mark Ordesky, der zuvor schon die "Herr der Ringe"-Trilogie produzierte, verantwortlich für die Verfilmung des Von-Däniken-Klassikers und damit für das Hollywood-Format der Theorien um vorzeitliche außerirdische Besucher und deren Fehlinterpretation durch die Menschen als Wissen- und Technologien bringende Göttergestalten.

Unter dem englischen Titel des Bestsellers, "Chariots of the Gods", sollen schon in den nächsten Wochen die Dreharbeiten beginnen. Nachdem der Kinostart ursprünglich für Ende 2012 geplant war, wurde dieser nun um ein Jahr verschoben. "Wir wollten nicht im gleichen Jahr, in dem die ganze Welt auf den Maya-Kalender schaut, den Film veröffentlichen", erläutert "EvD" gegenüber dem "Blick".

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Noch 20 Monate vor der anvisierten Premiere Ende 2013 sind weitere Informationen zu Besetzung und Regisseur noch unbekannt. Auf der Internetseite zur Franchise-Reihe wird jedoch schon jetzt der einstige James Bond-Darsteller Sir Roger Moore als Erzähler und Sprecher genannt.

Die Rechte der Produktreihe "Chariots of the Gods" (chariotsofthegodsproject.com) im Rahmen des Erich Von Däniken-Franchise für alle Medien (mit Ausnahme der Bücher) liegen bei "Media Invest Entertainment". Das Projekt-Portfolio besteht derzeit aus dem besagten Hollywood Film, TV-Dokumentationen, Computer Spielen, einem Arena Live-Spektakel, Themenparks & Attraktionen und Musik.

Während also die Verbreitung von EvD in eine neue Runde geht, begibt sich der Autor selbst schon kommende Woche wieder auf seine jährliche Vortragstournee durch die Schweiz, Österreich und Deutschland. Denn Anfang macht Däniken am 15. Februar mit einem Vortrag zum Thema "Götterdämmerung - Kehren die Götter 2012 zurück?" beim Basler PSI-Verein (bpv.ch).

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / chariotsofthegodsproject.com / däniken.com / bpv.ch / blick.ch

Mittwoch, 1. Februar 2012

Chronicle: Fliegende Menschen über New York sind virales Marketing für Kinofilm

Sind es Vögel oder Supermänner? - Nein es sind Flugzeuge... Standbild aus einem Video. | Copyright/Quelle: youtube.com/user/ChronicleNYC

New York/ USA - Fliegende Menschen über New York? Der Schein trügt. In Wirklichkeit handelte es sich bei den drei fliegenden "Personen" um ferngelenkte und umgebaute Flugmodelle, mit denen ein neuer Kinofilm über Superhelden vorab nach dem Prinzip des "viralen Marketings" beworben wurde.

In dem Kinofilm "Chronicle - Wozu bist du fähig?" (Kinostart in Deutschland voraussichtlich März 2012) geht es um drei Jugendliche, die plötzlich entdecken, dass sie über Superkräfte verfügen. "Da die drei Hauptcharaktere auch die Fähigkeit zum Fliegen haben, hatten wir die Idee, Sichtungen fliegender Menschen über New York zu inszenieren", so die für das Marketing verantwortlichen US-Firma "Thinkmodo" in einer Presseerklärung.

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Tatsächlich konnte der Eindruck der fliegenden Menschen erstaunlich gut mit Hilfe umgebauter Modellflugzeuge erreicht werden, die dann über bestimmten Orten über New York und New Jersey zum Einsatz kamen und ihre Wirkung bei Passanten und Anwohnern nicht verfehlten. Weitere Flüge sollen folgen.


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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / thinkmodo.com / youtube.com/user/ChronicleNYC

Samstag, 22. Januar 2011

Spuk-Doku "Ghost Hunters International" zu Besuch in Deutschland

Schloss Fürsteneck in Niederbayern | Copyright: spuknacht.de

Fürsteneck/ Deutschland - Schloss Fürsteneck, nahe Passau, gilt schon seit langem als Heimstätte unterschiedlicher Geister. Im vergangenen September machte sich auch das Team der US-amerikanischen Spuk-Doku-Soap "Ghost Hunters International" (GHI) ein Bild der Vorgänge in dem angeblichen Spukschloss.

Ein 20köpfiges Team der besonders in den USA beliebten Doku-Serie um die "Geisterjäger" der "The Atlantic Paranormal Society" (TAPS) war auf Anregung ihrer Kollegen des "Central European Paranormal Investigations" (CEPI) nach Passau gekommen. Hier begannen am 7. September die Untersuchungen des ehemals fürstbischöflichen Jagdschlosses Fürsteneck.

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Laut den Aussagen der Geisterjäger waren diese Arbeiten überaus erfolgreich und verblüfften sogar die Mitglieder von CEPI, die auf Schloss Fürsteneck regelmäßig geführte Geisterjagden im Rahmen der "Spuknacht“ anbieten (...wir berichteten).

Zu den Entdeckungen des TAPS-Teams gehörten laut CEPI jedoch wesentlich mehr mögliche Hinweise auf paranormale Ereignisse auf dem Schloss, als dies in der späteren Sendung zu sehen ist: "Darunter waren eine weibliche Stimme im Eiskeller ("Komm! Wer ist da?“), eine tiefe männliche Stimme im Weinkeller, Licht wurde im Weinkeller gesehen und gefilmt, das TAPS-Mitglied Joe Chin wurde dort auch am Bein berührt, der rote Scheinwerfer im Weinkeller flackerte für einige Zeit, Schritte wurden dort gehört, ein Metallgeräusch wie von einem Glöckchen wurde sowohl im Weinkeller als auch dem Heuboden von mehreren Personen gehört, Paul und Susan erlitten am Heuboden plötzlich einen Schwächeanfall und mehrere Teammitglieder fühlten sich dort beobachtet. Paul brauchte daraufhin zwei Stunden, um sich wieder zu erholen. Im Kaminzimmer (wo die weiße Frau mehrmals gesichtet worden sein soll) konnte im UV-Bereich ein kleines wanderndes Licht gefilmt werden."

Die GHI-Folge mit dem Titel "Unfaithful Spirit" (untreuer Geist), der sich auf die Legende der Elsbeth Tuschl bezieht, die einst in der Burg bei lebendigem Leib eingemauert worden sein soll, wurde am 19.1.2011 auf dem US-Sender "Syfy" ausgestrahlt. Ob und wann der Beitrag auch im deutschen Fernsehen zu sehen sein wird, ist bislang noch nicht bekannt.

Ein Mitglied der CEPI begleitete einige Wochen später das Team zu einer weiteren Spuk-Location nach Belgien - Dank des Wetters vermutlich eine der unangenehmsten Untersuchungen, die GHI jemals gemacht hat. Auch diese Folge wird demnächst in den USA ausgestrahlt.

- Den Fürsteneck-Beitrag con "Ghost Hunters International" finden Sie hier: Teil 1, Teil 2, Teil 3

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Erfahrungsbericht: Spukphänomene bei Geister-Tour?
16. Februar 2010

Quellen: central-european-paranormal-investigations.com / grenzwissenschaft-aktuell.de / syfy.com / syfy.com/ghosthuntersinternational

Donnerstag, 23. Dezember 2010

TV-Tipp: Gottes geheimnisvolle Krieger - die Tempelritter

Das Signet des Tempelritterordens | Copyright: Public Domain

Leipzig/ Deutschland - Kein anderer Orden ist so von Legenden umrankt und von Geheimnissen umwittert wie der Templerorden. 1307 schien es, als wäre es dem französischen König Philipp IV. gelungen, die Templer zu vernichten. Tatsächlich gibt es die Bruderschaft bis heute, unter anderem in einer Komturei in Süpplingburg. Am 27. Dezember 2010 um 22:05 Uhr im MDR widmet sich die Dokumentation "Gottes geheimnisvolle Krieger" den Tempelrittern.

Es ist Freitag, der 13. Oktober 1307, ein schwarzer Freitag für die Tempelritter. Der französische König wird den Templerorden vernichten. In einer Nacht- und Nebelaktion lässt er die Führungselite gefangen nehmen. Über 1.000 Mönchsritter gehen den Häschern ins Netz. Der Großmeister des Ordens, Jacques von Molay, der wohl mächtigste Mann Europas, wird verhaftet und der Ketzerei, Homosexualität, Korruption und Sodomie angeklagt. Sieben Jahre lang folgen Prozesse, Folter, Geständnisse und Todesurteile. Es scheint, als wäre der mächtigste Orden des Mittelalters für immer vernichtet.

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Kein anderer Orden ist so von Legenden umrankt und von Geheimnissen umwittert wie die "Ritterschaft vom Tempel Salomo". Wer waren die Tempelritter? Ein Elitebund der Kreuzritter oder eine gefährliche Geheimorganisation und ein mittelalterlicher Finanzkonzern? Gibt es tatsächlich einen verborgenen Schatz der Tempelritter und hüten die Nachfahren der Ordensbrüder noch immer ein großes Geheimnis? Der Film erzählt die Geschichte des Ordens der Tempelritter von der Gründung 1119 in Jerusalem bis zu seiner Vernichtung im Jahr 1314.

Der Film erzählt die Geschichte des Ordens der Tempelritter von der Gründung 1119 in Jerusalem bis zu seiner Vernichtung im Jahr 1314. Gleichzeitig spannt er den Bogen in die heutige Zeit und beobachtet moderne Tempelritter bei ihrer Arbeit. Was fasziniert Menschen im 21. Jahrhundert an den jahrhundertealten Ritualen? Versprechen sie sich Zugang zu den Geheimlehren des Ordens oder gar zum verborgenen Schatz der Templer? Zu Wort kommt auch Tobias Wabbel, Autor des Buches "Der Templerschatz". Der Film wird aber nächstes Jahr auch noch im SWR Fernsehen, dann in den dritten Programmen und auch auf Phoenix zu sehen sein.

Das Buch von Tobias Daniel Wabbel
können Sie hier bestellen:


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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / mdr.de / tobiasdanielwabbel.com

Dienstag, 14. Dezember 2010

TV-Tipp: Das Geheimnis der Heilung - Wie altes Wissen die Medizin verändert

Kliniken integrieren das therapeutische Berühren in den Pflegealltag als wertvolle Ergänzung | Copyright/Quelle: daserste.de

Frankfurt am Main/ Deutschland - Am 15. Dezember 2010 (Mittwoch) sendet sie ARD und 23:30 Uhr die Dokumentation "Das Geheimnis der Heilung - Wie altes Wissen die Medizin verändert". Darin schildert Joachim Faulstich Krankheitsgeschichten und unerwartete Genesungen, wie sie von den behandelnden Ärzten eigentlich als medizinisch unmöglich angesehen wurden.

Bei der folgenden Meldung handelt es sich um den Text der Sendeankdünigung der ARD

Ein Kind kommt zur Welt, das nach medizinischem Wissen keine Chance hatte. Es überlebt, weil der Arzt dem Gefühl der Mutter vertraute. Ein gelähmter Cellist kehrt zurück auf die Konzertbühne, auch wenn das nach vier Hirnoperationen ausgeschlossen schien. Er braucht keinen Rollstuhl mehr, weil er lernte, die Kraft innerer Bilder zu nutzen. Zwei Beispiele, zwei Krankengeschichten, zwei unerwartete Genesungen. Was hier geschah, ist medizinisch eigentlich unmöglich, sagen die behandelnden Ärzte.

Wenn "Unmögliches" Wirklichkeit wird, verschieben sich die Grenzen der Wissenschaft und geben unbekanntes Terrain frei. In diesem Gebiet setzt der Film von Joachim Faulstich die Suche nach der Erklärung ungewöhnlicher Genesungen fort, die er mit der preisgekrönten Dokumentation "Rätselhafte Heilung" 2006 begonnen hat. Im Licht neuer Erkenntnisse wird deutlich, dass Körper und Geist viel mehr miteinander verwoben sind, als die meisten Ärzte bis heute vermuten. Noch immer lässt sich nicht jede ungewöhnliche Heilung vollständig erklären - aber immer mehr Zusammenhänge werden sichtbar.

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Die Dokumentation beschreibt diese Erkenntnisse am Beispiel eindrucksvoller Patientengeschichten, und sie zeigt, wie die Mauern zwischen konventioneller Medizin und ungewöhnlichen Behandlungsmethoden zu wanken beginnen. Immer mehr Ärzte nutzen neben der modernen Medizin auch überlieferte Methoden: das Auflegen der Hände, Trancereisen zu inneren Bildern der Heilung, Meditation. Unikliniken arbeiten mit Heilern zusammen, Krankenhäuser integrieren therapeutisches Berühren in den Pflegealltag, überall experimentieren Ärzte und Psychologen mit neuen Methoden, die auf uraltem Wissen beruhen.

Dabei geht es nicht um spektakuläre Einzelfälle, sondern um Verbesserungen für alle Patienten: Schmerzlinderung ohne Medikamente, schnellere Wundheilung, aber auch mehr Lebensqualität bei schweren, nicht immer vollständig heilbaren Erkrankungen.

"Das Geheimnis der Heilung" beschreibt einen ermutigenden Umbruch, den Beginn einer Medizin, die es nicht mehr nötig hat, sich um jeden Preis abzugrenzen: Sie nimmt von allen Methoden das Beste, zum Wohl ihrer Patienten.

...wiederholt wird die Dokumentation am 31. Januar 2011 um 20.15 Uhr auf 3Sat.

Quellen: daserste.de / grenzwissenschaft-aktuell.de

Montag, 8. Februar 2010

TV-Hinweis 09.02.2010, ZDF: Die Jagd nach Osama bin Laden - Mythos und Wahrheit

Osama bin Laden | Copyright/Quelle: ZDF

Mainz/ Deutschland - Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Auf seinen Kopf ist eine Belohnung von 27 Millionen Dollar ausgesetzt. An seine Fersen haben sich die besten Eliteeinheiten der Welt geheftet. Es wurden Armeen mobilisiert, Informanten bestochen und Gefangene gefoltert. Über zehn Jahre dauert die Jagd nun schon und noch immer ist Osama bin Laden nicht gefasst. Eine ZDF-Dokumentation versucht nun einen Blick auf die Hintergründe der Jagd nach dem Al-Kaida-Führer.

Immer mehr Menschen vermuten hinter seiner Flucht mehr als bloßes Versagen seiner Verfolger. Ist ein freier Osama bin Laden nicht viel nützlicher als gefangen oder tot? Dient er doch so als Begründung für Amerikas Feldzüge gegen den Terror. Wollen ihn aus diesem Grund die Amerikaner vielleicht gar nicht erst fangen? Wie sonst lässt sich erklären, dass einer der bekanntesten Menschen überhaupt einfach verschwindet. Vielleicht ist Bin Laden schon seit Jahren tot und nur die CIA hält ihn mit gefälschten Video- und Audiobotschaften künstlich am Leben.

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Der Film (Sendetermin: 9. Februar 2010, 23:15 Uhr im ZDF) von Michael Renz und Michael Rudin begibt sich auf die Spur der wichtigsten Theorien rund um die bisher vergebliche Jagd nach Bin Laden. Die Autoren sprachen mit namhaften Kritikern der offiziellen Version, interviewten Jäger und Gejagte. Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen äußert sich ein Mitglied der geheimen Spezialeinheit "Delta Force", die sich bis auf wenige Meter an den Terrorchef herangekämpft hatte, bevor er verschwand. Ehemalige Weggefährten des Saudis erklären, wie er es offenbar immer wieder schafft, seinen Jägern zu entkommen.

Der Film bemüht sich darum, Fakten von Fiktion zu trennen, zeigt, was es mit den rätselhaften Audiobotschaften auf sich hat. Er hinterfragt auch, ob der Mann auf den Videos tatsächlich Osama bin Laden ist, der Amerika schon lange vor dem 11. September 2001 den Krieg erklärte.

- Einen kurzen Einblick in den Film bekommen Sie bereits mit dieser Kurzversion, wie sie bereits ZDF-Auslandsjournal zu sehen war

Bücher zum Thema:

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Quellen: zdf.de / grenzwissenschaft-aktuell.de


Montag, 16. November 2009

Forscher und Skeptiker kritisieren Abduction-Kino "The Fourth Kind"

Klassisches Szenario einer Alien-Abduction (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Washington/ USA - Der Anfang November in den USA und Großbritannien gestartete Kinofilm "The Fourth Kind" sorgt sowohl bei Skeptikern als auch bei Alien-Entführungs-Experten für scharfe Kritik.

Auch wenn der Film selbst behauptet, auf Tatsachen basierende Umstände und teilweise authentisches Doku-Material zu zeigen, so handelt es sich dennoch um gänzlich inszenierte Bilder um eine fiktive Geschichte , wie sie sich in dem Städtchen Nome in Alaska abgespielt haben soll. Hier, so der Plot des Films, gebe es eine unverhältnismäßig große Anzahl von Menschen mit Erinnerungen daran geben, von fremden, außerirdischen Wesen entführt worden zu sein. Im Film befragt die von Mila Jovovich gespielte Psychotherapeutin Dr. Abigail Tyler diese "Entführten", zeichnet die Aussagen auf und glaubt schon bald, einer Regierungsverschwörung auf die Schliche zu kommen.

In einem Artikel auf "intrudersfoundation.org" äußert der Experte für sogenannte "Alien Abductions" (Entführung durch Außerirdische) Budd Hopkins scharfe Kritik an den Inhalten des Films: "Während ich 'Fourth Kind' sah, wunderte ich mich, wie es den Drehbuchschreibern gelingen konnte, so viele Dinge falsch zu verstehen und darzustellen." In den 33 Jahren seiner Forschung, nach Tausenden von Hypnosesitzungen und Entführungsfällen, kenne er beispielsweise keinen einzigen Fall, in dem eine angeblich entführte Person permanent verschwunden sei, wie es hingegen in dem Film als Facette des Abduction-Phänomens suggeriert wird. Auch die im Film dargestellten emotionalen Ausbrüche der Klienten während der Hypnosesitzungen seien laut Hopkins extrem überzeichnet und kämen so in nahezu keiner echten Sitzung vor. "Ich selbst habe derartige Schreie in nur sechs oder sieben von nahezu 2000 Sitzungen erlebt. Der im Film dargestellte kopflose und physische Horror, ist mir in keinem einzigen Fall untergekommen." Auch die Einbindung sumerischer Sprache in das Abduction-Szenario sei reine Erfindung der Drehbuchautoren, finde Kommunikation bei entsprechenden Entführungen doch hauptsächlich auf telepathischer Eben statt, so Hopkins.

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Gerade die rein fiktive Behauptung, der Film basiere auch Tatsachen und Fakten mache den Umgang mit "Fourth Kind" so schwierig, da diese Behauptung nicht der Wahrheit entspreche und Besucher des Film ein gänzlich falsches Bild des Abduction-Phänomens präsentiert bekämen - ein Zerrbild aus Gewalt und Horror.

Ärger und Kritik an "The Fourth Kind" kommt jedoch nicht nur aus den Reihen der Abduction-Forscher, sondern auch von deren Skeptikern wie Chris French, Professor für Psychologie an der University of London und Herausgeber des britischen "Skeptic Magazine". Neben dem Umstand, dass der Film fälschlicherweise vorgebe auf wirklichen Begebenheiten und echten Dokumenten zu basieren, und der Gefahr, dass viele Zuschauer den Film als authentische Dokumentation einstufen könnten, kritisiert French, dass der Film das Phänomen der Schlafparalyse, wie es zahlreichen Facetten der angeblichen Alien-Entführungs-Szenarien gleiche, übergehe und entsprechende Zustände einzig und allein als Resultate tatsächlicher Entführungen durch Außerirdische darstelle. Selbstredend widerspricht der Psychologe in seinem Artikel im britischen "The Guardian" gleichzeitig jenen Theorien, wonach gerade dieser Umstand ein Hinwies darauf sei, dass Schlafparalyse-Patienten in Wirklichkeit ein Abduction-Szenario erlebt haben, sich jedoch an des Rest der tatsächlichen Ereignisse (noch) nicht erinnern können.

Den Aussagen und Theorien der Abduction-Experten setzt French seine wissenschaftliche Erklärung entgegen und kritisiert erneut in Richtung "Fourth Kind", dass eine (wenn auch kleine) Anzahl der Kinobesucher später einmal tatsächlich den Zustand der Schlafparalyse erleben werden und dann nicht von der rationalen Erklärung für diesen Zustand, sondern den Bildwelten des Horrorfilms geprägt sein könnten. Nicht zuletzt aus diesem Grund hält French den Film sogar für "absolut unverantwortlich", gerade weil er ein Zerrbild der bekannten Zustände zeichne.

Wann der Film genau in deutschen Kinos anlaufen wird, ist bislang noch nicht bekannt. Möglicherweise wird er jedoch erst im Frühjahr 2010 in deutschen Kinos zu sehen sein.


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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / guardian.co.uk / intrudersfoundation.org

Mittwoch, 28. Oktober 2009

US-Sender ABC plant Alien-InVasion

So könnte die Werbeaktion über den US-Kapitol in Washington aussehen (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

New York/ USA - Der US-Sender ABC (American Broadcasting Company) plant zum Start seiner Wiederverfilmung der 1980er Jahre TV-Serie "V - die außerirdischen Besucher kommen" am 3. November das Logo der Serie, ein großes rotes "V", an die Himmel mehrerer US-Metropolen und Sehenswürdigkeiten zu malen und stößt damit auf unterschiedliche Kritik.

Wie der "HollywoodReporter.com" berichtet, will die ABC mit sogenannten Skywritern (Himmlesschreibern), also Flugzeugen, die mittels gezielt abgegebener Wolkenstreifen Schriftzüge an den Himmel schreiben können, das Logo der Serie, an die Himmel über 26 Städten und Sehenswürdigkeiten in den USA malen.

Wo genau die Vs erscheinen sollen, ist bislang noch geheim. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass Orte wie das US-Kapitol und Freiheitsstatue darunter sein werden. Mehrmals am Tag sollen die Skywriter über den Monumenten aktiv werden.

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Während die einen die negative Botschaft der Serie, wie sie wieder einmal stereotype Klischees einer feindlichen gesinnten Alien-Invasion zeichnet, bemängeln, kritisieren Umweltschützer den immensen Treibstoff- und damit verbundenen CO2-Verbrauch der Werbeaktion.

Wie "fictionbox.de" berichtet, werde die Aktion mehr 1500 Liter Treibstoff verbrauchen und dabei drei Tonnen CO2 generieren. Gerade vor dem Hintergrund, dass der ABC-Mutterkonzern Disney seine CO2-Abgaben bis 2012 halbieren will, steht der Sender nun schon vorab in der Kritik.

Ob ähnliche Aktionen auch in anderen Ländern geplant sind, ist bislang noch nicht bekannt.

Zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / hollywoodreporter.com / fictionsbox.de

Montag, 21. September 2009

Kontroverse um "Creation": Spielfilm über Darwin zu kontrovers für das bibelgläubige Amerika

Filmszene aus "Creation" | Copyright: creationthemovie.com

London/ USA - Ein britischer Spielfilm über Leben und Werk von Charles Darwin hat in den USA bislang keinen Verleih gefunden. Die Produzenten erklärten, die in dem Film hervorgehobene Zerrissenheit zwischen Religion und Wissenschaft sei für das bibelgläubige Amerika offenbar zu kontrovers.

Schon der Titel der filmischen Biografie "Creation" (Schöpfung) birgt Potential für Kontroversen, beschreibt er doch nicht nur Darwins Dilemma zwischen Glaube und Rationalität und zeigt den Wissenschaftler als einen Menschen, der nicht nur seinen Glauben an Gott verliert.

Trailer zu "Creation"

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Als Eröffnungsfilm auf dem Toronto Film Festival in Kanada erstmals gezeigt, wurde der Streifen bereits in nahezu alle Teile der Welt verkauft - außer in die USA, berichtet der britische "Telegraph" und zieht eine Gallup-Umfrage vom vergangenen Februar hinzu, um diesen Umstand zu erklären. Diese zeigte, dass nur 39 Prozent der US-Amerikaner an die naturwissenschaftlich anerkannte darwinsche Evolutionstheorie glauben. Hinzu werde der Film auf zahlreichen US-Internetseiten schon vorab kontrovers, meist ablehnend und teilweise bösartig diskutiert.

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Die christliche Filmkritik-Seite "Movieguide.org" bezeichnet Darwin (im Film gespielt von Paul Bettany) vor diesem Hintergrund als Urvater der Eugenik, "als Rassisten, bigott und Naturalisten des 18. Jahrhunderts, dessen Erbe der Massenmord" sei. Seine "unausgegorenen Theorien" seien, so die Internetseite, "Grundlage für Adolf Hitler, Kriegsgräuel, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das Klonen und die genetische Manipulation".

Gegenüber dem "Telegraph" zeigt sich der Produzent von "Creation", Oskarpreisträger Jeremy Thomas, erstaunt darüber, dass derartige Ansichten selbst 150 nach Veröffentlichung von Darwins Hauptwerk "Die Entstehung der Arten" immer noch existieren: "Unser Film hat bislang in den USA keinen Verleih gefunden - überall sonst auf der Welt, aber nicht in den USA. Der Grund hierfür liegt in dem, um was es in dem Film geht. Menschen, die den Film gesehen haben, haben uns gesagt, es sei der beste Film des Jahres. Aber in den USA interessiert sich kein Verleih dafür."

Entgegen den Vorurteilen gegen den Film, gehe es darin nicht um die Widerlegung von Religion oder gar Gott. Man habe hingegen versucht, Darwins Zerrissenheit zwischen Religion und Wissenschaft ausgeglichen zu porträtieren und deshalb auch dem Charakter von Darwins tiefgläubiger Frau Emma - gespielt von Jennifer Connelly (...wir berichteten) - eine wichtige Rolle zugeteilt.

Selbst die US-Filmfachzeitschrift "The Hollywood Reporter" kommentierte die andauernde Kontroverse um "Creation" mit den Worten, dass es eine "große Schande wäre, wenn Menschen mit religiösen Überzeugungen den Film abweisen würden, da gerade sie ihn wahrscheinlich als sehr ausgeglichen und klug empfinden werden".

Wann genau der Film auch in Deutschland zu sehen sein wird, ist bislang noch nicht bekannt.

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Skurrile Glaubenskriege im Darwin-Jahr
26. Februar 2009

Englands Kirche entschuldigt sich bei Darwin
16. September 2009

Bücher zum Thema:

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / telegraph.co.uk

Mittwoch, 2. September 2009

Vorsicht Falle #1: "Verstehen Sie Spaß?" inszeniert UFO-Landung

Archiv: Alien-Begegnung (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Bad Wörishofen/ Deutschland - Spaziergängern im Wald beim Jägdhäusl präsentierte sich am vergangenen Dienstag eine besonders bizarre Szenerie: Lichtblitze, ein Knall und ein gelandetes UFO - hinzu ein vermeintlich kontaktfreudiger Außerirdischer. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um eine unheimliche Begegnung der dritten Art, sondern um einen "Reinleger" der TV-Unterhaltungssendung "Verstehen Sie Spaß?" der ARD.

Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, wagten nur wenige Spaziergänger den direkten Kontakt, während die meisten das Gesehene lieber aus der Ferne betrachteten. Dass die Szenerie von einigen Passanten als glaubwürdig angenommen wurde, habe wohl auch mit Zufall zu tun, vermutet zumindest der "Lockvogel" Wolfgang Herbert gegenüber der Zeitung: "Vor einigen Tagen titelte eine große deutsche Boulevardzeitung mit 'Alien-Alarm' - dies hat sicher mit dazu beigetragen, dass viele Leute zunächst relativ gutgläubig waren."

Welche anderen Überraschungen das UFO noch verborgen hatte, soll erst in der Sendung am 26. September verraten werden, dann soll das UFO auch auf dem Denkmalplatz der Stadt ausgestellt werden.

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UFO-Sichtungen und Landungen sind immer wieder beliebtes Motiv von Sendungen mit er verstecken Kamera, aber auch von andersartigen Inszenierungen und Fälschungen, die dann später als angebliches "social experiment" bezeichnet werden (...wir berichteten). Erst im vergangenen Juli schockierten Lehrer die Schüler einer Grundschule im englischen Sussex mit einer inszenierten UFO-Landung und gestellten Entführung eines Lehrers durch Außerirdische (...wir berichteten).

Inszenierte UFO-Landung des britischen Fernsehens


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>>>WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA<<<

Inszenierter UFO-Absturz und Alien-Entführung traumatisiert Grundschüler in Sussex
20. Juli 2009

Anklage gegen UFO-Fälscher in den USA
4. April 2009

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / augsburger-allgemeine.de


Montag, 17. August 2009

GreWi-Kino im 2. Halbjahr '09

Im zweiten Kino-Halbjahr stehen auch wieder zahlreiche Spielfilme im Leinwandformat an, die sich auch grenzwissenschaftlichen Themen widmen und thematisch Motive unseres täglichen Nachrichtenangebots aufgreifen. Hier sind unsere Empfehlungen für das zweite GreWi-Kino-Halbjahr 2009.

District 9
(Kinostart in Deutschland: 22. Oktober 2009, www.d-9.com)

Bereits seit vergangener Woche läuft in den USA der Science-Fiction-Sozio-Thriller von Regisseur Neill Blomkamp und produziert von "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson. Der Film spielt 28 Jahre nachdem eine außerirdische Rasse Kontakt mit den Menschen aufgenommen hat und mit einem gewaltigen Raumschiff über Johannesburg ausharrt (s. Abb. o.). Statt eines Konflikts oder Technologie- und Wissensaustausch, suchen die Aliens jedoch Zuflucht auf der Erde und werden im Flüchtlingslager "District 9" untergebracht, welches von der sonstigen Menschenwelt hermetisch abgeriegelt wird. Eine multinationale Privatgesellschaft erhofft sich jedoch, aus der Technologie der Fremden Profit schlagen zu können und ist an der Aufrechterhaltung des Status Quo interessiert. Um jedoch die Waffen der Außerirdischen benutzen zu können, benötigt der Anwender außerirdische DNS mit der sich einer der Beamten infiziert und somit zum meistgesuchten und gejagten Mann wird. Zuflucht scheint es nur an einem einzigen Ort zu geben...

In den USA hat die Low-Budget-Produktion bereits alle Erwartungen Übertroffen, heimst auch international erstaunlich gute Kritikern ein und hat alle großen Hollywood-Filme an der Kinokasse hinter sich gelassen.


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July Moon
Die Dokumentation erzählt die Geschichte der verlorenen Original-Filmmitschnitte
der Apollo-Mondlandung und des Mannes, der die Magnetbänder mehr als 20 Jahre lang in seiner Garage aufbewahrt hatte. Er will die Bänder gemeinsam mit anderen Rollen auf einer Regierungsauktion erstanden haben. Bislang ist nicht bekannt, ob es sich um eine Real-Doku oder eher doch um einen Spielfilm handelt, der eine "mögliche" Gesichte darstellt. Immerhin spielt Apollo-Astronaut und Mondgänger Buzz Aldrin eine Hauptrolle. Offiziell hat die NASA erst kürzlich in einem kontroversem Statement erklärt, die Originalbänder seien wahrscheinlich zerstört worden (...wir berichteten 1, 2). Ob, wann und in welchen Kinos der Film auch in Deutschland zu sehen sein wird, ist bislang noch unklar.


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The Fourth Kind
(Kinostart noch unklar, www.thefourthkind.net)

Als Infotainment könnte "The Fourth Kind" bezeichnet werden, handelt es sich doch ausgewiesener Weise um einen auf angeblichen Tatsachen basierenden Spielfilm, der sich mit dem Phänomen der Erlebnisse von Entführungen durch Außerirdische (Nahebegegnung der vierten Art = Close encounter of the fourth Kind) beschäftigt: In dem Städtchen Nome in Alaska gibt es eine unverhältnismäßig große Anzahl von Menschen mit derartigen Erinnerungen und Erfahrungen. Die von Mila Jovovich gespielte Psychotherapeutin Dr. Abigail Tyler befragt die "Entführten", zeichnet die Aussagen auf und glaubt einer Regierungsverschwörung auf die Schliche zu kommen.

Auch wenn der Film deutlich macht, dass es sich um nachgespielte Szenen handelt, soll er dennoch auf Fakten basieren und auch bislang nicht gezeigte Originalaufnahmen beinhalten. Derartige Aussagen werden jedoch immer wieder gerne verwendet, um dem Zuschauer eine noch intensivere Wahrnehmung von Authentizität zu vermitteln. Spätestens sei "Blair Witch Project" wurde somit die erkennbare Grenze zwischen Fakt und Fiktion derartige Filmprojekte aufgehoben und gezielt als Stilmittel verwendet – nicht immer im Sinne des Informationsgewinns (...wir berichteten). In den USA startet der Film am 6. November, wann der Film in deutschen Kinos zu sehen sein wird ist noch unklar, möglicherweise jedoch erst im Frühjahr 2010.


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Die Päpstin
(29. Oktober, www.die-paepstin.de
)
Der neue Film von Sönke Wortmann widmet sich der angeblich wahren Geschichte der Johanna. Zahlreichen historischen Legenden zufolge soll sie Jahrelang Päpstin gewesen sein und ihr Geheimnis schlussendlich durch die Geburt ihre Kindes während einer öffentlichen Prozession offenbart haben. Trotz unterschiedlicher Variationen der Legende, die spätestens seit dem 13. Jahrhundert überliefert wurden, halten die meisten Historiker heute die "Päpstin Johanna" für eine rein fiktive Gestalt.


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Vision
(24. September 2009, vision-derfilm.de)

In "Vision" erzählt Margarethe von Trotta "aus dem Leben der Hildegard von Bingen", die zweifelsohne zu den faszinierendsten Frauenfiguren des Mittelalters zählt. Die visionär Begabte gilt nicht nur als Mystikerin, sondern auch als Universalgelehrte, deren bis heute von vielen verehrte Werke sich mit Religion, Medizin, Musik, Ethik und Kosmologie beschäftigen.


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