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Freitag, 24. September 2010

Luftwaffengeneral schreibt Buch über UFOs und das japanische Militär

Das Wappen und die Stützpunkte der japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte | Copyright: Public Domain

Tokio/ Japan - Mit seinem im Juli erschienen Buch "Jitsuroku: Jieitai Pairotto-tati ga Sekkin-Sogu shita UFO" (Eine wahre Akte: UFO-Sichtungen durch Piloten der japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte) hat nun auch ein ehemaliger Generalleutnant der japanischen Luftwaffe das UFO-Schweigen gebrochen und spricht über Erfahrungen von Kollegen und Kameraden.

In seinem Buch hat Mamoru Sato die Schilderungen zahlreicher UFO-Zeugen der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte zusammengetragen. Laut Satos Blog hat keiner seiner Gesprächspartner dabei irgendwelche Geheimhaltungspflichten verletzt, da das UFO-Phänomen laut offizieller Sprachregelung des japanischen Verteidigungsministeriums gar nicht existiere. Dabei gebe es im Land der untergehenden Sonne keine Vertuschung durch Regierung und Behörden, stattdessen werde das Thema schlicht und einfach von den offiziellen Stellen nicht ernst genommen, zitiert der UFO-Forscher Robert D. Morningstar auf "ufodigest.com" den ehemaligen Generalleutnant. Aus diesem Grund seien auch die meisten Ereignisse nicht nur der japanischen Öffentlichkeit sondern auch dem Verteidigungsministerium bislang unbekannt.

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Neben den zahlreichen, das Buch dominierenden persönlichen Ansichten Satos über UFOs, zitiert der Autor unter anderem die Sichtung des ehemaligen Marineadmirals Sumihiko Kawamura, der 1968 als Kapitän eines Anti-U-Boot Aufklärungsflugzeuges, einer P2V-7, auf der Luftwaffenbasis Shimofusa nahe Tokio stationiert war. Bei einem Flug über den Pazifik, ortete sein Bord-Radar ein unbekanntes Flugobjekt unmittelbar vor sich. Da sich Kawamuras Flugzeug in den Wolken befand, hatte er keinen direkten Blickkontakt und er entschloss sich aus diesem Grund zu einer abrupten Ausweichbewegung, um eine Kollision zu vermeiden. Ab diesem Moment war das Objekt verschwunden und nicht mehr zu sehen. Da es keine Folgeprobleme gegeben hatte, entschied sich Kawamura den Vorfall nicht offiziell zu melden.

Der Kampfjetpilot (F15) Tetsuo Higaki beobachtete hingegen 1981 bis zu drei Minuten lang ein helles Licht über dem Chinesischen Meer, das jedoch weder auf dem Bordradar noch von Bodenstationen geortet werden konnte.

Gleich zwei Jetpiloten wurden am 1. April 1981 Zeuge einen am Himmel still stehenden "dunklen Fleck" aufmerksam, der sich erst zu bewegen begann, als sich die F-1-Maschinen näherten und mit extremer Geschwindigkeit verschwand. Auch in diesem Fall konnte das Objekt nicht vom Radar erfasst werden.

Ein zigarrenförmiges Objekt wurde hingegen 1983 von Soldaten der "Matsushima Air Base" in der nördlichen Präfektur Miyagi über dem Pazifik gesichtet. Kurz nach dem ersten Sichtkontakt kam es, so Satos Zeugen, zu Problemen mit der Bordelektronik und den Kontrollsystemen des Flugzeugs. Mit dem plötzlichen Verschwinden des Objekts sollen auch die Probleme an Bord des Flugzeugs verschwunden sein. Eine Überprüfung der Technik durch das Bodenpersonal konnte keine Fehler an der Maschine finden. In diesem besonderen Fall soll es dann doch tatsächlich zu einer Vertuschung durch die beteiligten Stellen gekommen sein, da man die Probleme des von Japan selbst hergestellten Flugzeugtyps verschweigen wollte.

Während Sato selbst nie ein UFO zu Gesicht bekommen hatte, erklärt der ehemalige Major Noboru Funatsuki insgesamt drei Mal einem unidentifizierten Flugobjekt begegnet zu sein. Gleich zwei UFOs sah er zu Beginn seiner Pilotenlaufbahn an Bord eines T-2 Trainingsflugzeugs. Darunter ein hell leuchtend weißes Objekt in Form einer Kugel, dass sich mit nahezu Mach 8-10 fortbewegte, jedoch nicht vom Bodenradar geortet, jedoch von sechs weiteren Piloten gesichtet worden sein soll. In einem anderen Fall handelte es sich um einen "weiß-roten Punkt am Himmel" über der Luftwaffenbasis von Matsushima, der sich eine Stunde lang nicht bewegt haben soll.

Auch Funatsuki bestätigt, dass bereits zahlreiche zivile Piloten UFOs gesichtet haben, derartige Sichtungen jedoch nur in den seltensten Fällen an die Fluggesellschaften, geschweige denn den Behörden gemeldet werden.

Sato selbst unterstreicht, dass die japanische Regierung keine UFO-Berichte sammelt. Er selbst hält dies für ein Risiko für die japanische Staatsverteidigung, da es sich schließlich auch nicht bei allen japanischen UFOs tatsächlich um unidentifizierte Flugobjekte im Sinne von Objekten exotischen Ursprungs handele.

Quellen: ufodigest.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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