Samstag, 2. April 2011

Neuseelands Verteidigungsministerium nicht mehr an UFO-Meldungen interessiert

Archiv: Standbilder aus den TV-Aufnahmen der sog. Kaikoura-UFOs von 1978 | Copyright: unbek.

Wellington/ Neuseeland - Gemeinsam mit der Veröffentlichung einer weiteren Charge ehemals geheimer UFO-Akten (...wir berichteten), hat das neuseeländische Verteidigungsministerium deutlich gemacht, dass man nicht mehr an Meldungen über Sichtungen unbekannter Flugobjekte durch Zivilpersonen interessiert sei.

"Die Neuseeländischen Verteidigungskräfte (New Zealand Defence Force, NZDF) haben weder Fachkenntnis bezüglich Angelegenheiten in Fragen Fliegender Untertassen, noch sind sie dazu qualifiziert, Fragen über die Existenz außerirdischer Lebensformen zu beantworten", so der ehemalige Verteidigungsminister Jerry Mateparae schon 2009 in einem Memo, welches nun gemeinsam mit anderen UFO-Akten veröffentlicht wurde.

Zudem, so berichtet "stuff.co.nz", gehe das NZDF davon aus, "dass es rationale Erklärungen wie Flugzeugscheinwerfer oder natürliche Phänomene, für ungewöhnliche Himmelssichtungen gibt" und dass diese auch gefunden werden könnten, wenn man nur die notwendigen Ressourcen zur Untersuchung solcher Sichtungsberichte abstellen würde. Ein solches Vorgehen würde jedoch "eine unangemessene Nutzung von Verteidigungsressourcen" darstellen. Statt also UFO-Sichtungen dem Verteidigungsministerium zu melden, sollten Zeugen sich zukünftig an die Polizei wenden.

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Auch das Angebot der neuseeländischen UFO-Forschungsorganisation UFOCUS an das Ministerium, die UFO-Thematik gemeinsam zu diskutieren, wurde bislang nicht angenommen geschweige denn erwidert. Lediglich ein Hinwies darauf, dass die einst klassifizierten UFO-Akten vollständig veröffentlicht werden würden, wurde den UFO-Forschern vorab überstellt.

Insgesamt wurden im vergangenen Dezember mehr als 2000 Seiten mit UFO-Informationen, die seit den 1950er Jahren zusammengetragen und archiviert wurden, in insgesamt 12 Aktenausgaben veröffentlicht, nachdem man beim NDZF zuvor damit beschäftigt waren, Informationen, die Persönlichkeitsrechte betreffen, in den Akten zu anonymisieren. Die aktuell veröffentlichten Akten betreffen Meldungen und Kommentare seit 2009.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / stuff.co.nz
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