Dienstag, 4. Oktober 2011

Kino-Dokumentation zu 2012 will Beweise für Kontakte der Maya mit Außerirdischen vorlegen

Archiv: Blick auf die Pyramide 1 in der Maya-Stadt Calakmul. | Copyright: Pete Fordham, cc-by-sa 2.0

Mexico City/ Mexiko - Die alte Maya-Kultur soll in Kontakt mit Außerirdischen Besuchern gestanden sein. Was bislang nur in prä-astronautischen Theorien und Interpretationen alter Artefakte und Bauten nach dem Vorbild von Däniken angedacht wurde, soll nun mit handfesten Fakten bewiesen werden. Dies zumindest behaupten die Produzenten einer neuen Dokumentation und erklären auch mit Regierungen zusammenzuarbeiten, die hierfür bislang geheime gehaltene alte Maya-Schriften und Dokumente beisteuern sollen. Passend zum Auslaufen des legendären Maya-Kalenders im Dezember 2012 soll die Dokumentation noch zuvor in die weltweiten Kinos kommen.

Zu den Produzenten der Dokumentation mit dem Titel "Revelations of the Mayans 2012 and Beyond" (Offenbarungen der Maya, 2012 und darüber hinaus), so berichtet das Hollywood-Portal "TheWrap.com", gehören neben Raul Julia-Levy, Eduardo Vertiz und Sheila M. McCarthy auch der Drehbuchautor und verantwortliche Regisseur Juan Carlos Rulfo, der schon mit seiner Dokumentation "In the Pit" 2006 den begehrten "Grand Jury Prize" des "Sundance Film Festival" gewann.

Laut Julia-Levy arbeite man mit den Regierungen von Mexiko und Guatemalas zusammen und habe nicht weniger als "das Wohl der Menschheit" im Sinn. Die Zusammenarbeit laufe auf höchster Ebene und sogar der Staatspräsident Guatemalas, Alvaro Colom Caballeros, sei direkt involviert. Schon in einem früheren Artikel berichtete "The Wrap", dass Julia-Levy durch seine freundschaftlich-familiären Kontakte zu dem einstigen mexikanischen Staatspräsident Vicente Fox zum Projekt inspiriert wurde und auch der derzeitige Präsident Felipe Calderon die Arbeiten unterstütze.

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"Mexico wird alte, 80 Jahre lang geheim gehaltene, Codices, Artefakte und wichtige Dokumente veröffentlichen, die beweisen werden, dass die Maya mit Außerirdischen in Kontakt standen und alle diese Informationen werden von Archäologen bekräftigt", so der Produzent.

Während es bislang keine Bestätigung der Aussage durch Caballeros vorliegt, stellte sich der Minister für Tourismus des mexikanischen Staates Campeche Luis Augusto García Rosado zunächst offiziell hinter das Projekt: "Übersetzungen verschiedener Codices, die von der mexikanischen Regierung lange Zeit geheim gehalten wurden, belegen Kontakte zwischen den Maya und außerirdischen Besuchern", wird der Minister zitiert. Gegenüber der Internetseite sprach der Minister auch von 3.000 Jahre alten "Landeplattformen" im mittelamerikanischen Dschungel. Später dann ruderte der Regierungsvertreter allerdings wieder zurück, hielt sich mit Verweisen auf außerirdische Kontakte zurück und rückte das historische Erbe der Maya selbst wieder in den Vordergrund.

Beobachter vermuten, dass sich die Dokumentation in Teilen einer bislang unerforschten Maya-Stätte nahe Calakmul in Mexiko und einigen Fundorten in Guatemala widmen wird. "Wie Mexiko, so hat auch Guatemala einige brisante archäologische Funde bislang geheim gehalten und glaubt nun, dass die Zeit gekommen ist, diese Informationen innerhalb der Dokumentation zu veröffentlichen", bestätigte denn auch der Tourismusminister Guatelmalas, Guillermo Novielli Quezada.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / thewrap.com / guardian.co.uk
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