Die vier bislang im Feld bei Bosschenhoofd entdeckten Kornkreismuster | Copyright: A. MüllerBosschenhoofd/ Niederlande – Seit 14 Jahren hat der Holländer Robbert van den Broeke nach eigenen Angaben bereits zahlreiche Kornkreise in der Entstehung beobachtet und zuvor immer wieder visionsartige Sichtungen und Empfindungen zu diesen Ereignissen gehabt, bevor dann tatsächlich neue Kornkreise in der direkten Umgebung gefunden werden konnten. Auch in diesem Sommer reißen die Ereignisse um Robert nicht ab.
Der niederländische Kornkreiseforscher Peter Vanlearhoven berichtet auf der Homepage des „Dutch Crop Circle Archive (DCCA)“ zusammengefasst über die Informationen, welche er im Zusammenhang mit bislang vier Kornkreismustern in einem Feld bei Bosschenhoofd in der niederländischen Provinz Noord-Brabant von Robbert van den Broeke telefonisch erfahren hat.
Da uns bislang noch keine genaueren Beschreibungen von Robbert van den Broeke selbst vorliegen, zitieren wir im Folgenden mit freundlicher Genehmigung von P. Vanlearhoven (P.V.) seine Informationen:
21. Juni 2007
„Nachdem ich (P.V.) von einer gefälschten Formation bei Andel in Noord Brabant zurückgekommen war, erhielt ich einen Anruf von Robbert van den Broeke. Er erzählte mir, dass es einen neuen Kornkreis bei Bosschenhoofd, nicht weit von Hoeven entfernt, gebe. Robbert erzählte mir, dass er während der vergangenen Wochen eine Art 'nervöses Gefühl' verspürt habe – ein Gefühl, dass sich in den letzten Tagen deutlich verstärkt habe. Nach einer schlaflosen Nacht, ging Robbert dann zu dem besagten Feld, in dem er auch tatsächlich eine neue Kornkreisformation entdeckte. Zuvor hatte habe er erneut visionsartige Informationen über die Entstehung dieser Formation bekommen und sei von dieser regelrecht angezogen worden. (...) Als ich den Kornkreis verließ traf ich Robbert, der mir erzählte, dass er in seiner „Vision“ eindeutig vier Außenkreise 'gesehen' habe und dass er glaube, dass diese Formation noch nicht vollständig sei."
Die erste Kornkreisformation bei Bosschenhoofd in Noord Brabant | Copyright: Peter Vanlearhoven / dcca.nlDie Formation, unweit des Flughafens von Seppe, bestand aus einem sieben Meter großen zentralen Kreis und drei kleineren Kreisen zu je 1,8 und zweimal zwei Metern Durchmesser. Alle kreise waren gegen den Uhrzeigersinn in das Weizenfeld gewirbelt.
25. Juni 2007
„Am Nachmittag des 26. Juni rief mich (P.V.) Robbert erneut an und erzählte mir, dass er gestern (25. Juni) mit Freunden und Familienangehörigen gegen 23:00 Uhr am Kornkreis gewesen war. Kurz nach ihrer Ankunft, habe er sich eine Art 'elektromagnetisches Feld' über dem Feld gespürt. Kurz darauf hätten alle ein knisterndes Geräusch vernommen kurz darauf hätten sie einen vierten Kreis an der Formation entdeckt. (...) Wiederum später sei Robbert mit einem Freund alleine im Feld gewesen und erneut habe er eine Art elektromagnetisches Feld gespürt, das über dem Feld zu schweben schien. Wiederum war das knisternde Geräusch zu hören und vor Ihren Augen habe sich eine weiter Formation geformt (...)."
Die zweite Formation bei Bosschenhoofd in Noord Brabant | Copyright: Peter Vanlearhoven / dcca.nlNach dem Anruf konnte Vanlearhoven nicht nur den weiteren vierten Kreis, sondern auch die neue Formation bestätigen, die sich kaum 80 Meter von der ersten im selben Feld befindet. Sie besteht aus einem neun Meter großen Kreis, an dessen Außenseite drei linear angeordnete, kleiner werdenden Kreise befinden. Vanlearhoven selbst konnte keine Hinweise auch menschliches Zutun in den Kreisen finden
27. Juni 2007
„Am Nachmittag des 28. Juni erhielt ich erneut einen Anruf von Robbert. Er erzählte mir, dass er am Vorabend (27. Juni) gemeinsam mit seiner Mutter und jenem Freund, mit dem er in der Nacht des 25. Juni die Kornkreisentstehung beobachtet hatte, erneut die Kornkreise nahe Bosschenhoofd besucht habe. Dabei habe er plötzlich eine tennisballgroßes Licht gesehen, das in seine Richtung geflogen kam.
Über seinem Kopf habe sich diese Lichtkugel immer schneller gedreht und dabei langsam die Form einer Scheibe angenommen. Dann sei das Licht in etwa 60 Metern Entfernung wieder verschwunden.
Dort wo das Licht das Feld beim Überfliegen betreten hatte, fanden Robert und sein Freund einen neuen Einzelkreis, der – so sind sie sich sicher – zuvor noch nicht vorhanden war. Im Innern dieses Kreises fanden sie einen kleinen Haufen eines weißen Pulvers. Ein ähnliche Substanz konnte Jahre zuvor am Haus der van den Broekes sichergestellt werden, nachdem von Zeugen beobachtet, an jener Stelle eine ähnliche Lichtkugel die Hauswand durchdrungen hatte.
Heute Morgen (28. Juni) seien sie dann erneut im Feld gewesen und hätten zu ihrem Erstaunen auch in der ersten Formation (vom 21. Juni) einen Haufen des weißen Pulvers entdeckt und sichergestellt (...).“
Dritter Kornkreis bei Bosschenhoofd mit weißem Pulver | Copyright: Peter Vanlearhoven / dcca.nlDer neue Kreis ist gegen den Uhrzeigersinn niedergewirbelt und hat eine leicht ungenaue, und ovale Form.
28. Juni 2007
„Am Abend des 29. Juni erhielt in einen weiteren Anruf von Robbert, in wlechen er mir von weiteren erstaunlichen Erlebnissen berichtete. Am Abend zuvor (28. Juni) war er erneut gemeinsam mit seiner Familie und Freunde am und im Feld von Bosschenhoofd.
Plötzlich sei er auf etwas aufmerksam geworden, dass sich vor den Bäumen am Feldrand bewegt habe und für einen Augenblick habe er ein Gesicht mit mandelförmigen Augen gesehen. Im ersten Moment habe er geglaubt, dass es sich um den Landwirt des Feldes handele. Zwei Meter von den Bäumen entfernt entdeckten sie dann eine weitere, neue Kornkreisformation (...) auch in dieser Formation, im Zentrum es großen Kreises, wurde das weiße Pulver gefunden und zur weiteren Analyse sichergestellt.“
Hantelformation bei Bosschenhoofd | Copyright: Peter Vanlearhoven / dcca.nlEs handelte sich um einen Kreis von drei Metern und einem kleineren kreis von einem Meter Durchmesser. Beide waren durch einen 2 x 0,2 Meter großen Pfad zu einem Hantelmuster verbunden.
Das weiße Pulver soll nun eingehend im Labor auf seine Zusammensetzung untersucht werden. Das vor Jahren am haus der van den Broekes entstandne Pulver wurde bereits analysiert. Dabei zeigte sich, dass es sich um reines Magnesiumkarbonat MgCO3 handelte. Magnesiumkarbonat kommt in der Natur in großen Mengen als Magnesit oder Bitterspat (MgSO4*H2O) vor und ist gesundheitlich unbedenklich. Aufgrund seiner basischen Eigenschaften ist es jedoch für bestimmte Kleinstorganismen schädlich. Es wird als „Magnesia“ und „Chalk“ von Kletterern und Gerätturnern zur Griffestigkeit und trockenmittel verwendet. Seine feuerfesten Eigenschaften machen es auch zu einem wichtigen Produkt in der Stahl-, Eisen-, Zement- und Glasindustrie.
Auch in anderen Kornkreisen konnten bislang pulvrige Substanzen entdeckt und analysiert werden. So etwa in Kornkreisen in Holland, Sussex und Israel. Hier zeigten Analysen, dass es sich nicht um Magnesiumkarbonat, sondern im Falle der holländischen Kornkreisformation um reines Silizium und in Sussex und Israel um eine nicht näher zu bestimmende Mixtur aus feinem Silikatsand.
Ob es sich bei dem in den Kornkreisen bei Bosschenhoofd erneut um ähnliche Materialien handelt, wird die Laboranalyse zeigen.
Quelle: dcca.nl / wikipedia.de / xstreamscience.org
