Die Ringe des uranus auf Hubble-Aufnahemn von 2003, 2005 und 2007 | Copyright: NASA/ESA/Seti Inst.Passadena/ USA – Am 14. August 2007 gelang der „Wide Field Planetary Camera 2“ des Weltraumteleskop Hubble ein neues Bild der bislang erst zweimal fotografierten Ringsystems um den Planeten Uranus.
Astronomen können die Ränder der Ringe des Uranus von der Erde aus nur alle 42 Jahre beobachten, da der Planet ganze 84 Jahr benötigt, um die Sonne zu umkreisen. Da dieses Zeitfenster sich zum letzten Mal ereignete, als die ringe noch gar nicht bekannt waren, sind diese Beobachtungen umso seltener.Auf dem Aufnahmen von Hubble erschienen die Ringe zum ersten Mal 2003, wurden damals jedoch nicht bemerkt. Erst als die Ringe auf Fotos im Jahr 2005 entdeckt wurden, forschte man in den älteren Archiven und wurde fündig. Demnach besteht das System um Uranus aus insgesamt 13 Staubringen.
Hintergrund: Uranus
Uranus, der siebte Planet unseres Sonnensystems, wurde 1781 von dem deutsch-britischen Astronomen Sir William Herschel, als erster Planet via Teleskop entdeckt. Für seinen Orbit um die Sonne benötigt der Gasplanet 84 Jahre und wurde nach dem griechischen Himmelsgott Uranos benannt. Mit seinen 14 Erdmassen gillt er als so genannter Gasriese und liegt hinsichtlich des Durchmessers knapp vor Neptun auf Rang drei – nach Jupiter und Saturn.
Größenverglich zwischen Erde und Uranus | Quelle: wikipedia.deBislang sind 27 Monde des Uranus bekannt. Ihr Durchmesser liegt zwischen 10 und 1600 km. Die beiden ersten wurden ebenfalls von Wilhelm Herschel 1787 entdeckt und von seinem Sohn nach Figuren aus Shakespeares Sommernachtstraum Titania und Oberon benannt.
Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov
