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Mittwoch, 5. September 2007

FORSCHER: DOCH ERHÖHTES KREBSRISIKO DURCH MOBILTELEFONE

Archiv: Mobiltelefon | Copyright: AK

Rehovot/ Israel – Wissenschaftler am israelischen „Weizmann Institute of Science“ glauben, nun doch Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Mobiltelefone gefunden zu haben. Schon eine zehnminütiges Telefonat beeinträchtigt das Teilungsverhalten menschlicher Zellen.

Die Studie, so berichtet der „Hew Scientist“, zeige, dass die Gefahr auch ohne Erhitzung durch Mikrowellenstrahlung vorhanden sei. In ihrer Untersuchung zeigten die Forscher, dass schon niedrige Level der von den Geräten abgegebenen nonthermalen Strahlung die Zellteilung behindern kann und somit die Bildung von Tumoren begünstigt.

Im Labor setzte das Team um Roy Seger und Joseph Friedman Zellen von Menschen und von Ratten einer Niedrigstrahlung von 875 Megahertz aus, die in etwa der Strahlung vieler Mobiltelefone entspricht. Diese erzeugte in den Zellen innerhalb weniger Minuten ein chemisches Signal, das die Zellteilung beeinflusst.

„Die Wichtigkeit unserer Ergebnisse liegt darin, dass wir zeigen konnten, dass Zellen auch auf die nonthermale Strahlungsauswirkungen der Geräte reagieren“, so Seger gegenüber dem New Scientist.

Quelle: www.newscientist.com
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