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Dienstag, 11. März 2008

ESA-Pläne: Arche Noah auf dem Mond

Erde und Mond im Größenmaßstab | Copyright: NASA

Strasbourg/ Frankreich - Forscher der europäischen Weltraumbehörde ESA arbeiten an Plänen, auf dem Erdtrabanten einen Safe zu errichten, in dem alle notwendigen Materialien, Daten und Informationen zur Reaktivierung der Spezies Mensch im Falle der Zerstörung der Erde aufbewahrt werden sollen.

Wie die "Times" berichtet, sollen in dieser "Arche Noah" der Menschheit unter anderem DNS-Seuqenzen und Anleitungen zur Metallverarbeitung und Landwirtschaft aufbewahrt werden. Ebenfalls angedacht ist die Einlagerung von Tier-Embryonen und Pflazensaaten, sowie kultureller Güter.

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Der Safe solle, so die bisherige Vision, im Mondboden versenkt werden, um dort vor den extremen Temperaturen, dem Vakuum und der kosmischen Strahlung auf der Modnoberfläche geschützt zu sein. Über Radiosignale soll die Datenbank dann mit nur schwer zerstörbaren Empfangsstationen auf der Erde ständig in Verbindung stehen.

Geht es nach den Plänen der ESA, könnte ein erste Test-Safe bereist 2020 auf dem Mond vergraben werden. Der eigentlichen Start der Endversion wird derweil für 2035 angepeilt. Vorgesehn ist, dass die Daten in verschiedenen Sprachen gespeichert werden und die angedachten 4000 Kommunikationsstationen auf der Erde zu Überlebensbunkern ausgebaut werden.

Quellen: timesonline.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de / esa.int
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