Seesternschwemme vor Kent | Copyright: Tony FlashmanPegwell Bay/ England - Am 13. März offenbarte sich Fischern und Strandgängern nahe Sandwich in der englischen Grafschaft Kent eine bizarre Szenerie: Auf mehren Kilometern Länge wurden Tausende von Seesternen an Land geschwemmt. Der Grund für das massenhafte Sterben der Tiere ist bislang ungeklärt.
Die englische Tageszeitung "The Telegraph" zitiert den Sprecher der Umweltbehörde Ian Humphries, dass für das Ereignis weder Stürme, Vergiftung noch der Klimawandel verantwortlich gemacht werden könne. Es sei allerdings auch nicht unbedingt ungewöhnlich, dass Seesterne an Land geschwemmt werden. Möglich wäre, dass die Tiere auf der Suche nach Futtergründen in flache Gewässer geraten seien - auf Futtersuche würden Seesterne immer wieder auch hohe Risiken eingehen, um an die begehrten Muscheln zu gelangen.
Eine andere Erklärung sucht den Grund für das Ereignis Großfischereiboote, die mit ihren Tiefseenetzen den Nordseeboden abziehen. Bislang gibt es noch keine konkreten Ergebnisse der Untersuchungen.
Über die Säuberung der Strände von den Seesternkörpern müssen sich die Behörden allerdings nicht kümmern. Für die Scharen von Seevögeln kam die Seesternschwemme wie gerufen.
Quellen: telegraph.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
