Der ATHLETE-Prototyp im Testeinsatz auf der Erde | Copyright: NASA/JPLPassadena/ USA - Ingenieure der NASA testen zurzeit einen sechsbeinigen Roboter mit dem sich zukünftige bemannte Mondbasen mobil über die Oberfläche des Mondes oder des Mars bewegen sollen. Somit soll der Aktionsradius der Mondforscher um tausende Kilometer rund um die eigentliche Landestelle ausgedehnt werden.
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Auf einer Grundfläche von 7,5 Metern soll der vom "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) konszipierte "All-Terrain Hex-Legged Extra-Terrestrial Explorer" (ATHLETE) auf seinen sechs insgesamt sechs Meter langen Rollbeinen die bis zu 15 Tonnen schweren Habitatmodule und Labors der Mondfahrer auch über widriges Gelände transportieren können. Mit der Kraft der Roboter wäre auch ein bisheriges Problem der NASA-Planer gelöst, wenn es darum ging, wie die schweren Module von der Landeeinheit auf die Mondoberfläche gehievt werden sollen. Zudem können mit der Einheit auch Konstruktionsarbeiten durchgeführt werden.
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Zur Zeit werden in Kalifornien kleinere Prototypen des ATHELET erprobt. Trifft der normalerweise rollende Roboter auf unwegsame Hindernisse oder zu große Steigungen, so kann dieser auf einen spinneartigen Gehmodus umschalten. Die Transport-Einheiten könnten auf dem Mond sowohl manuell als auch ferngesteuert navigiert werden.
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Ende des Jahres will die NASA dann auch ein vollständiges Modell, samt Habitateinheit, Ausstattung und Besatzung in einer Wüstengegend testen. Derweil hoffen die Konstrukteure, dass der sich jetzt im Test befindliche Prototyp ohne Probleme bis zu 500 Kilometer hinter sich bringen wird,
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov / newscientist.com
