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Mittwoch, 14. Mai 2008

Erster US-Weltraumrechtler graduiert

Universum – C. Flammarion, Holzschnitt, Paris 1888

Oxford/ USA - "Wo noch nie ein Jurist zuvor gewesen ist". So könnte das Moto von Michael Dodge aus Long Beach lauten. Der Student der University of Mississippi hat gerade als erster Jurist das erste "Space Law Certicate" der Vereinigten Staaten verliehen bekommen.

Zu den Inhalten seines zukünftiges Wirkungsbereichs zählen rechtliche Fragestellungen bei unkontrollierten Abstürzen gefährlicher Satelliten oder möglichen juristischen Auseinandersetzungen zwischen Besatzungsmitgliedern der internationalen Raumstation ISS und zukünftiger bemannter Missionen etwa zum Mond oder Mars. Wie "Space.com" berichtet, berge auch die zunehmende Privatisierung von Raumflügen- und Missionen auch neue und bislang unbekannte rechtliche Herausforderungen.

Am von Joanne Gabrynowicz geleiteten Space Law Center der Universität, fand Dodge Antworten auf Fragen, die ihn schon seit Beginn seines Jurastudiums bewegt hatten, als er zum ersten Mal von dem Institut hörte, wenn es etwa darum ging, warum man im Weltraum überhaupt gesetzliche Regelungen benötige.

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Auch wenn sich natürlich schon zuvor Juristen mit der Materie beschäftigt hatten und aus diesen Arbeiten etwa das amerikanische und internationale "Space Law" und Fragen zur Weltraumhaftung hervorgegangen waren, stellt das neue US-Zertifikat jedoch die erste Urkunde ihrer Art in den USA dar, die ihren Inhaber dezidiert als graduierten Weltraumjuristen ausweist.

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Quellen: space.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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