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Donnerstag, 27. November 2008

Geisterjagd im Popstars-Bandhaus

München/ Deutschland - Im so genannten Bandhaus sollen sich die Finalistinnen der Pro7-Casting-Show "Popstars - Just 4 Girls" eigentlich auf ihre Kariere als zukünftige Popsternchen vorbereiten. Das Gezicke wird jedoch angeblich von unheimlichen Vorgängen im Haus getrübt. Die Mädchen zeigten sich derart verängstigt, dass sogar ein Geisterjäger gerufen werden musste, der auch prompt fündig wurde.

Alles soll mit der Elektrik im Haus begonnen haben, wenn das Licht flackert und ständig ohne erkennbaren Grund an und aus geht. Dann ein erster Höhepunkt des Spuks: Vor dem Fenster eines der vier Schlafzimmer wollen die Mädchen eine fast schon klassische Geistererscheinung gesehen haben. "Letzte Nacht lag ich ganz alleine im Bett und dann war hier war hier ein weißer Geist vor meinem Fenster (...) So wie etwas in einem weißen Gewand, so hin und her", habe der Geist geschaukelt, erinnert sich eine Kandidatin im Lifestyle-Magazin "taff". Zudem fiel ein eigentlich festgenageltes Bild plötzlich von der Wand - eine Szene, die im taff-Beitrag gerne einmal mit einem Computertrick "rekonstruiert" wird. Nicht zuletzt soll es immer wieder an der Haustür klingeln, ohne dass jemand davor steht.

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Damit die Angstzustände der Sängerinnen keine Überhand nehmen, sorgte der Sender kurzerhand in Form des nach eigene Angaben hellsichtigen Geisterjägers Jörg Schreiber für Abhilfe. Mit einem "dritten Auge für Geister" (taff) will er im Bandhaus dann auch gleich drei Geister ausfindig gemacht haben und erklärt die Spukphänomene ganz einfach: "Jetzt kommen natürlich hier die jungen Popstars, die Rambazamba machen und das gefällt (den geistern) irgendwie gar nicht - das ist denen viel zu viel Hektik und stress und deswegen versuchen die, jetzt die (angehenden Popstars) wieder aus dem Haus raus zu kriegen, damit sie ihre ruhe haben und ihr Haus wieder für sich selber."

Was die Mädels noch mit "Tür zumachen, sonst gehen die (Geister) raus!" und einer Kontaktaufnahme durch Anreden der Geister lösen wollen, bedarf bei Jörg Schreiber einer Meditation, mit der er die anwesenden Geister ins Jenseits leiten will. Kurze Zeit später zeigt sich der krachlederne Geisterjäger denn auch schon zufrieden und erklärt, dass die Frau des Geisterpaares jetzt gehe und auch der Mann dann "rüber" müsse.

Zur Beruhigungen der Kandidatinnen bescheinigt Schreiber abschließend, dass die Geisterreinigung auch von Dauer sei: "Die können auch nicht wiederkommen, denn wenn sie einmal im Jenseits sind, dann bleiben sie auch da drüben."

Neben einem kritischen Hinweis auf den aktuellem Mystery-Boom bei Pro7 scheint auch eine weitere Facette des Popstar-Horrors mehr als wundersam: Schon das Video der ersten Single der schon wieder fast vergessenen Vorgänger-Popstars "Room 2012", mit dem Titel "Haunted" (Spuk), spielte - zufällig - in einem Spukhaus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Ob mit oder ohne Geister, zumindest solange Formate wie Popstars & Co weiterhin über die Bildschirme flimmern, bleibt es auf jeden Fall zum Fürchten und Schreien gruselig.

taff-Beitrag zum Spuk im Bandhaus



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