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Dienstag, 4. November 2008

NOAA bestätigt mysteriöse Gezeitenschwankung vor amerikanischer Ostküste

Archiv: Die Bay of Fundy bei Hoch- und bei Niedrigwasser | Copyright: Samuel Wantman/GNU FDL

Portland/ USA - Der Nationale Wetterdienst (NSW) der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (NOAA) hat ein bislang ungeklärtes Phänomen vor der Nordostküste der USA bestätigt, als hier völlig unerwartet der Meerespegel an der Küste vor dem US-Bundesstaat Maine innerhalb kurzer Zeit deutlich anstieg und wieder abfiel.

Das Ereignis wurde am 29. Oktober 2008 gegen 15 Uhr lokaler Zeit von mehreren Zeugen vor Boothbay Harbor, Southport und Bristol beobachtet und den Behörden gemeldet. Während des Phänomens sei der Wasserpegel binnen kurzer Zeit zwischen 1,2 und 3,6 Metern angestiegen, wodurch es zu Beschädigungen von Booten und Teilen der Pieranlagen gekommen sei. Im Gegensatz zu den starken Schwankungen des Meerespegels an der Küstenlinie, konnten jedoch keine entsprechenden Auswirkungen auf die Wellen vor der Küste gemessen werden.

Obwohl der Grund für die Gezeitenschwankungen immer noch ein Mysterium sei und, so die Behörde, "vielleicht auch nie erklärt werden könne", verweist die NOAA darauf, dass vergleichbare Gezeitenschübe entweder durch ein Erdbeben oder einen Erdrutsch vor der Küste verursacht worden sein könnten. Zur fraglichen Zeit seien jedoch keine Beben registriert worden. In seltenen Fällen, könnten auch heftige Stürme für derartige Erscheinungen verantwortlich sein.

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Obwohl vergleichbare Phänomene entlang der Küste von Maine sehr selten seien, verweist der "National Weather Service" auf ein ähnliches Ereignis am 9. Januar 1926 vor Bass Harbor, welches damals von einer drei Meter hohen Sprungwelle gefolgt worden war. Auch damals konnte kein Erdbeben als Erklärung für das Phänomen - bei dem niemand verletzt, jedoch rund 50 Fischerboote an Land gespült wurden - registriert werden.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nws.noaa.gov
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