Neue Bilder des reparierten Hubble-Weltraumteleskops: Der Schmetterlings-förmige Nebel NGC 6302 (o.l.), das sogenannte Stephans Quintett aus fünf interagierenden Galaxien im Sternbild Pegasus (o.r.), eine Panorama-Ansicht von mehr als 100.000 Sternen im Zentrum des Kugelsternhaufens Omega Centauri (u.l.) und der Carinanebel (NGC 3372) im Sternbild Kiel des Schiffs | Copyright: NASA, ESA, and the Hubble SM4 ERO TeamWashington/ USA – Die NASA feiert das durch Reparaturen wieder belebte Weltraumteleskop Hubble. Tatsächlich sind die Bilder von hoher Detailfülle und atemberaubender Schönheit.
"Das ist ein regelrechter Neubeginn für Hubble", kommentiert der Leiter der NASA-Wissenschaftsmissionen Ed Weiler die neuen Bilder des Weltraumteleskops. "Hubble hat eine umfangreiche Runderneuerung erfahren, ist nun noch leistungsfähiger als zuvor und besten ausgerüstet für die nächsten zehn Jahre."
Zu den neuen Aufnahmen zählen unter anderem farbenprächtige Aufnahmen entlegener Galaxien, dicht gepackter Sternenhaufen und Sternennebel.
Mit den neuen lichtempfindlicheren Instrumenten können die Hubble-Wissenschaftler das All nun in zahlreichen Lichtspektren, vom ultravioletten bis in den nahen Infrarotbereich untersuchen und abbilden. Zudem werden neuen spektroskopische Analysen von Objekten möglich, die Milliarden von Lichtjahren entfernt sind. Mit diesen Instrumenten wollen die Forscher unter anderem die Struktur des Universums erforschen und eine Karte der Verteilung jener Elemente im Kosmos anfertigen, die zumindest für das Leben, wie wir es auf der Erde kennen, notwendig sind.
2014 soll dann der Nachfolge on Hubble, das "James Webb Space Telescope", das Weltraumteleskop Hubble im All ablösen. Ob Hubble dann jedoch in der Atmosphäre verglühen wird oder aber andere Aufgaben übernehmen wird, ist derzeit noch nicht endgültig entschieden. Möglich wäre dann, das Teleskop beispielsweise Studienprojekten zu überlassen.
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov
