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Dienstag, 8. September 2009

Forscher entdecken Riesenratte in Vulkankrater

Die neu entdeckte Riesenratte | Copyright: BBC

Mount Bosavi/ Papua-Neuguinea - Ein Expeditionsteam der BBC hat in einem erloschenen Vulkankrater auf Papua-Neuguinea eine bislang von der Wissenschaft nicht beschriebene Rattenart entdeckt. Mit rund 82 Zentimetern länger handelt es sich um eine der größten bekannten Rattenarten.

Gegenüber den Forschern zeigte das Tier ein nahezu zahmes Verhalten, versuchte nicht zu fliehen und ließ sich sogar streicheln. Die Forscher um Dr. Kristofer Helgen vom "Smithsonian National Museum of Natural History" in Washington glauben, dass die Riesenratte nur innerhalb des Kraters des Mount Bosavi vorkommt.

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"Hierbei handelt es sich um eine der größten Ratten weltweit. Es ist eine richtige Ratte, von derselben Art, wie man sie auch in den Stadtkanälen vorfindet", so Helgen. Nachdem das Tier zunächst auf Bildern einer verstecken Wildtierkamera gesichtet worden war, gelang es dem Team schon kurze Zeit später, ein lebendes 
Exemplar mit einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm zu fangen.

Die Riesenratte hat ein dichtes silbrig-braunes Fell, das - so glauben die Wissenschaftler - das Tier vor der hohen Feuchtigkeit und Kälte schützt, wie sie in den Höhenregionen des Kraters auf rund 1000 Metern herrschen kann.

Das Tier, das vorläufig der Familie der Riesenbaumratten zugeordnet wurde, wurde von seinen Entdeckern auf die ebenfalls vorläufigen Bezeichnung Bosavische Wollratte getauft. Auf einen wissenschaftlichen Namen müssen sich die Forscher noch einigen.

Bereits 2007 hatten Forscher in den Foja Bergen auf Neuguinea eine ganz ähnliche Riesenratte entdeckt (...wir berichteten).

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Riesenratte und Zwergopossum auf Neuguinea entdeckt

18. Dezember 2007

Quellen: bbc.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
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