Künstlerische Darstellung eines Extrasolaren Planetensystems | Copyright: NASA, ESA, and G. Bacon (STScI)London/ England - Britische Astronomen erwarten, dass im kommenden Jahrzehnt die Anzahl entdeckter Planeten außerhalb unseres Sonnensystems von derzeit 400 auf mehrerer Tausend ansteigen wird.
Eine aktuelle Einschätzung des britischen "Institute of Physics" (IOP) beobachtet die bisherige Entwicklung der technologischen Mittel zur Suche nach den sogenannten Exoplaneten und begründet die hochgesteckte Vision ebenfalls mit den zukünftigen, kurz-, mittel- und längerfristig angepeilten technologischen Projekten.
Nachdem jahrelang Exoplaneten ausschließlich nur durch indirekte Beobachtungsmethoden nachgewiesen wurden, wenn etwa ein durch das Schwerkraftspiel zwischen Planet und Stern hervorgerufenes Schwanken des Zentralgestirns, oder aber auch ein Abfall in der Lichtintensität des Sterns, gemessen wird, der durch einen an ihm vorbeiziehenden Planeten verursacht wird, ist es mittlerweile auch gelungen, ferne Welten direkt zu entdecken und zu beobachten.
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Besondere Hoffnungen legt das IOP dabei in ein neues adaptiv-optisches System, wie es unter dem Namen "Gemini Planet Imager" (GPI) derzeit unter anderem von britischen Wissenschaftlern konzipiert wird. Mit ihm wollen die Astronomen hunderte neuer Exoplaneten durch direkte Beobachtung finden und hoffen dabei auch auf eine zweite Erde zu stoßen.
- Den vollständigen Bericht des IOP im englischen Original können Sie HIER als PDF herunterladen
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / iop.org
