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Dienstag, 4. September 2007

SPUK IM SCHLOSS PORCIA - JOURNALISTEN WERDEN ZEUGE

Schloss Porcia in Spittal auf einem Kupferstich von Andreas Trost, 1688 | Copyright: Andreas Trost / Public Domain

Spittal an der Drau/ Österreich – Seit im Jahr 1990 im Schloss Porcia die Gebeine der Fürstenfamilie für wissenschaftliche Untersuchungen aus den damals in der Familiengruft entdeckten Särgen entnommen wurden, reißen Berichte über unheimliche Spukphänomene im Schloss nicht ab. Jetzt haben auch österreichische Journalisten eine Nacht im Schloss verbracht und wurden tatsächlich Zeugen der Ereignisse.

In ihrem Bericht für die „Kleine Zeitung“ beschreibt die Journalistin Andrea Steiner, wie sie gemeinsam mit vier weiteren Personen eine Nacht im Fürstenzimmer des 1598 fertiggestellten Schlosses verbracht hatte. Augenzeugen wie etwa die Hausmeister, berichten immer wieder, dass Schritte im Haus gehört zu haben, dass an versperrten Türen gerüttelt wird, das Klavier spiele, oder dass im Dachgeschoss des Museums schleifende Geräusche wahrgenommen wurden, obwohl sich zu diesen Zeiten außer den Zeugen mit Sicherheit niemand anderes im Schloss befand.

Vom Fürstenzimmer aus, das zeigte eine Demonstration durch den anwesenden Museumsdirektor Hartmut Prasch, sind alle Schritte in den zimmern im Dachgeschoss durch die alte Tramdecke gut zu hören.

Gegen 00:20 Uhr soll es dann zu dem ersten unerklärlichen Ereignis gekommen sein, als „plötzlich der ganze Boden wie bei einem Erdbeben schwingt“. Ein Phänomen, das sich kurz danach ein zweites Mal wiederholt.

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Sechs Minuten später hört die Gruppe dann die zuvor oft beschriebenen Schritte im Dachgeschoss: „Wir hören Schritte aus drei verschiedenen Richtungen und Geräusche, als wenn jemand etwas Schweres bewegen würde.“ Eine Kontrolle in den oberen Räumen zeigt: “Kein einziger Kasten wurde bewegt, auf dem alten, unregelmäßigen Ziegelboden wäre ein Rücken von Möbeln technisch gar nicht möglich.“

Unser Web-Tipp:
Die Chronik der „Kleinen Zeitung“ zu den Vorkommnissen auf Schloss Porcia
Mit zahlreichen Hintergrundinformationen, weiteren Berichten und Links


Später kommt es noch zu weiteren Geräuschen, für die die Gruppe keine Erklärung finden kann. Ein weiteres Phänomen entdecken die Geistersucher als sie vor dem Lift stehen. Dieser steht im falschen Stockwerk, obwohl niemand damit dorthin gefahren ist.

„Angst“, so die Journalistin, „hatte ich keine, ich habe mich im nächtlichen Schloss sehr geborgen und wohl gefühlt.“ Ihr persönliches Fazit: „Es gibt Dinge, die sich nicht plausibel erklären lassen, das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt.“

Quelle: kleine.at

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