Bienenvolk | Copyright: Wausberg/GNU FDLLondon/ England - Englische Forscher schlagen Alarm: Bereits in zehn Jahren könnte es in England keine Bienen mehr geben. Grund für den drohenden Bienenschwund liegt auch im britischen Königreich in der immer noch mysteriösen und weltweit verbreiteten Colony Collapse Disorder.
Wie die Zeitung "Telegraph" berichtet, seien bereits große Teile der englischen Bienenvölker ausgerottet und die bisher angewandten Methoden gegen das Bienensterben zeigten keine Wirkung. Der britische Verband der Bienenzüchter (British Beekeepers Association, BBKA) stimmt der düsteren Prognose zu und erklärt, dass Großbritannien bis 2018 "bienenfrei" sein könnte. Dies hätte "katastrophale Auswirkungen" für Landwirtschaft und Umwelt. Die BBKA fordert deshalb die Regierung dazu auf, mit Forschungsprogrammen gegen die konkrete Bedrohung vorzugehen.
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Alleine im vergangenen Jahr stellten die Züchter einen Rückgang der Populationen um mehr als elf Prozent fest. Im Umland von London, so erste Schätzungen, hätten bereits zwei Drittel der Völker den Winter nicht überlebt. Auch das Bienesterben auf der Insel wird von den Forschern der mysteriösen sogenannten Colony Collapse Disorder (CCD) zugesprochen. Mit dieser Bezeichnung benennen Wissenschaftler das weltweite Bienesterben, über dessen Ursache trotz verschiedener Theorien immer noch gerätselt wird. Neben der Honigproduktion sind Bienen auch für die Bestäubung landwirtschaftlicher Nutzflächen verantwortlich.
Quellen: telegraph.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
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Mysteriöses Verschwinden: Erst die Bienen, jetzt die Hummeln!, 11. Oktober 2007
Mysteriöses Bienensterben – Virus identifiziert?, 7. Septmber 2007
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