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Montag, 10. November 2008

Rückseite des Mondes 500 Millionen Jahre jünger als bislang angenommen

Das Mare Moscoviense von fotografiert Apollo 13 | Copyright: NASA

Tokyo/ Japan - Durch die Zählung der Krater auf der erdabgewandten Seite des Mondes haben Forscher der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA herausgefunden, dass diese Region geologisch betrachtet eine halbe Milliarde Jahre jünger ist als bislang geglaubt.

In der frühen Geschichte des Erdtrabanten wurde dessen Oberfläche immer wieder von Lavaströmen des so genannten "Mare Vulkanismus" überflutet. Anhand von Aufnahmen der 10 Meter auflösenden "Terrain Camera" an Bord der japanischen Mond-Sonde Selene (Kaguya) belegte das JAXA-Team um Junichi Haruyama im Fachmagazin Science, dass bis vor 2,5 Milliarden Jahren immer noch sporadische Lavafluten auf dieser Seite des Mondes gab - 500 Millionen Jahre länger als Forscher bislang angenommen hatten.

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Durch die Zählung der Krater können Geologen auf das geologische Alter der entsprechenden Mondregion schließen. Je weniger Krater es gibt, desto jünger muss die Region sein. Auf der erdzugewandten Seite ist es noch bis vor 1,2 Milliarden Jahren zu Mare-Vulkanismus gekommen.

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Uraltes Leben auf dem Mond?, 3. November 2008
Mondsonde SELENE: Beweise für Mondlandung?, 18. September 2008

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / jaxa.jp / science.com
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