
Burketown/ Australien - Jeden Frühling ballen sich besonders über der Küste von Queensland in Australien bizarre Schlauchwolken, die als "Morning Glory Clouds" bezeichnet werden. Wie genau die rollenden Wolken entstehen, ist bislang noch unklar.
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Die Schlauchwolken können eine Länge von bis zu 1000 Kilometern erreichen und entstehen in Höhen von rund zwei Kilometern. Meteorologen vermuten, dass die Wolken entstehen, wenn Seewinde von beiden Seiten der Cape-York-Halbinsel aufeinandertreffen und eine Konvergenz erzeugen, die dann als atmosphärische Welle zu wandern beginnt. Feuchte Luft kondensiert auf der Spitze dieses Wellenkamms und bildet so die so charakteristische Wolkenform, die von Ostwinden westwärts getragen wird. Anhand der wiederkehrenden Schlauchwolken über Nordaustralien sollen nun meteorologische Computermodelle erstellt werden, von denen sich die Forscher genauere Einsichten erhoffen.

Die Wolken selbst, so berichtet die NASA in ihrer Online-Bilderschau "Astronomy Picture of the Day", und die sie umgebende Luft können gefährliche Turbulenzen für Flugzeuge hervorrufen. Zugleich bietet das Naturschauspiel jedoch ideale Bedingungen für Segel- und Drachenflieger und ist daher bei waghalsigen Piloten zum "Wolkensurfen" besonders beliebt. Das Phänomen erreicht dabei Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde.
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25. August 2009

13. Dezember 2007
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Quellen: grenzwisenschaft-aktuell.de / antwrp.gsfc.nasa.gov