Freitag, 3. September 2010

Sasquatch zufällig auf Film gebannt?

Standbild aus dem Video | Copyright: youtube.com/user/mattstansberry

McKenzie River/ USA - Auf Videoaufnahmen einer Wildwasserfahrt von Anglern auf dem McKenzie River im US-Bundesstaat Oregon aus dem Jahr 2008 glauben einige Kryptozoologen einen Sasquatch bzw. Bigfoot zu erkennen. Aufgrund der bereits vergangenen Zeit wird es jedoch schwer, herauszufinden, was der Kameramann auf Film gebannt hat.

Während die Kamera versucht, ein mit den Wellen kämpfendes Boot im Blickpunkt zu behalten, wird zwischen den Timecodes 1:39 und 1:45 am Ufer ein sich offenbar zunächst erhebendes menschenförmiges dunkles Wesen mit langen Armen sichtbar, das sich umgehend abzuwenden und sich zu entfernen scheint.

Die älteste Forschungsorganisation zum sagenumwobenenen und viel diskutierten normamerikanischen Waldmenschen Bigfoot, die "Bifgoot Field Researchers Organization" (BFRO, bfro.net), berichtet auf ihrer Seite über den aktuellen Stand der Recherchen des Bigfoot-Forschers Cliff Barackman u den Aufnahmen. Dieser bemühe sich derzeit um technische Informationen zu den Aufnahmen von Seiten des Kameramanns und Aussagen aller Beteiligten.


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

Aus den Aufnahmen geht ersichtlich hervor, dass weder die Bootsfahrer noch der Kameramann die Ereignisse am Ufer zur Zeit der Aufnahmen bemerkt haben. Ein aufgrund der widrigen Umstände, in welchen sich die Männer auf die Stromfluten des McKenzie und die Filmaufnahme des Bootes konzentrieren mussten, sicherlich verständlicher Umstand.

"Der Ort des Vorfalls, die physische Erscheinung und das Verhalten des Wesens", so berichtet der BFRO-Kryptozoologe Matt Moneymaker, "scheinen mit jenen Umständen und Eigenschaften übereinzustimmen, wie sie von früheren Zeugen von Sasquatchs (Anm. d. Redaktion: Sasquatch ist die indianische Bezeichnung des Bigfoot als "stark behaarter Mann"), übereinstimmt." Nichts an dem Erscheinungsbild des Wesens oder an dem Umständen des Vorfalls im Allgemein, deute zudem auf einen Schwindel oder auf eine mögliche Verwechselung hin. Auch die Gegend selbst, die Region der Three Sisters in Oregon blicke auf eine lange Geschichte von Sichtungen des legendären Waldmenschen und Funden von Fußabdrücken.

Auf den ersten Blick, da stimmen zahlreiche Beobachter übrein, scheint das Wesen ein wenig größer zu sein als die Personen in dem Boot und befindet sich in etwa auf deren Höhe in annähernd gleicher Entfernung zur Kamera.

Auch das Verhalten des Wesens stimme mit dem von Sasquatchs überein, erläutert Moneymaker weiter: "Sasquatchs wurden vermehrt in der Nähe von Bächen und Flüssen gesehen." Zwar sei über die rätselhaften Wesen noch nicht genug bekannt, um mit Sicherheit sagen zu können, warum sie sich offenbar derart häufig in der Nähe von Bächen und Flüssen aufhalten, dennoch gebe es aber hierfür einige gute Gründe, mit der Nahrungssuche der Wesen einhergehen könnten: "In der Nähe von Flüssen gibt es mehr proteinreiche Nahrungsquellen wie Fische und Süßwasserkrebse, zudem mehr Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögel und kleiner Säugetiere und natürlich gibt es hier auf Wasser."

"Zudem gibt es an Orten wie dem oberen Verlauf des McKenzie nur wenige trockene und sonnige Plätze, an welchen sich ein solches Wesen nach einer kalten Nacht im in der Sonne aufwärmen könnte. Die felsigen und sandigen Bänke entlang des Ufers wären hierfür also ideal." Auch der Umstand, dass die meisten Touristen diese Gegend nur in Booten auf dem Wasser bereisen, könne dazu beitragen dass sich die Sasquatch hier relativ ungestört fühlen.

+ + + WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA + + +

Orang-Pendek: DNA-Analyse offenbart möglichen Beweis für Sumatra-Yeti

23. August 2010
Primatenforscher: "Wenn Bigfoot existiert, dann ist es kein Affe"
7. Oktober 2009
Neue Expertenanalyse: Bigfoot-Aufnahmen von 1967 sind authentisch
4. März 2009
Heute vor 40 Jahren: Patterson und Gimlin filmen Bigfoot
20. Oktober 2007

Englische Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: bfro.net / grenzwissenschaft-aktuell.de
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE