Montag, 6. Dezember 2010

Kontroverse um Aussagekraft zukünftiger UFO-Informationen in WikiLeaks' Cablegate

Kollage: WikiLeaks-Gründer Julian Assange | Copyright: WikiLeaks, (wikileaks.ch / http://213.251.145.96)

Saarbrücken/ Deutschland - Seit Julian Assange, Gründer der Internet-Nachrichten-Plattform "WikiLeaks" erklärt hatte, dass sich in den noch zu veröffentlichenden Dokumenten der eigentlich geheimen Diplomaten-Depeschen der US-Regierung auch Hinwiese auf UFOs zu finden werden, diskutieren Massenmedien, UFO-Fans, UFO-Forscher und Skeptiker über die möglichen Inhalte der angekündigten Informationen.

Während sich für gewöhnlich die Meinungen von UFO-Forschern und -Skeptikern grundsätzlich widersprechen, ist man sich angesichts von Assanges Ankündigung in den meisten Fällen erstaunlich einig und sieht der Veröffentlichung der besagten Dokumente auf beiden Seiten eher gelassen entgegen.

Weder Befürworter noch Kritiker des UFO-Phänomens glauben, dass aus Diplomaten-Depeschen und Notizen "erstaunliche UFO-Geheimnisse" offenbar werden. Entsprechende Informationen, so UFO-Forscher, würden sich viel eher in den Akten der Geheimdienste und des Pentagon finden.

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In Deutschland bemüht sich die "Deutsche Initiative für Exopolitik" (Exopolitik.org) um das Ende der offiziellen Geheimhaltung des UFO-Wissens von Regierungen, Militärs und Behörden. Gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" hat sich auch der Koordinator der Initiative, Robert Fleischer zur aktuellen Diskussion geäußert: "Auch ich gehe nicht davon aus, dass in den US-Depeschen die UFO-Geheimnisse der USA offenbaren werden. Bisher bekannt gewordenen Fälle, in welchen UFO-Zeugen von Regierungs- bzw. Militärbeamten befragt und zum Stillschweigen aufgefordert wurden, zeigen, dass bei derartigen Gesprächen und Befragungen Geheimdienstmitarbeiter und hochrangige Militärs - aber keine Diplomaten und Botschafter anwesend waren."

Dennoch, so erhofft sich auch Fleischer, "könnten die noch von WikiLeaks zu veröffentlichenden Dokumente einen Einblick in die Bedeutung und Tragweite erlauben, mit der das Thema UFOs und Außerirdische in US-Regierungskreisen gehandhabt wird."

Während tatsächlich die Einschätzungen der US-Diplomaten über ausländische Politiker von eher peinlich-amüsanter Small-Talk-Qualität sind, offenbaren die neusten von WikiLeaks veröffentlichten Dokumente der Cablegate-Affaire durchaus Informationen von internationalem Zündstoff, etwa wenn es um den Auftrag von US-Außenministerin Hilary Clinton an die US-Diplomaten geht, Politiker der Vereinten Nationen auszuspitzeln oder eine von den USA erstelle Liste potentieller Terrorziele veröffentlicht wurde.

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