Dienstag, 5. Juli 2011

Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee

Sonaraufnahme der mysteriösen Struktur am Boden der Ostsee. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright/Quelle: Peter Lindberg / aftonbladet.se

Jönköping/ Schweden - Auf dem Grund der Ostsee, zwischen Schweden und Finnland, haben schwedische Schatzsucher eine bislang noch unerklärte kreisrunde große Struktur entdeckt, die sich bislang selbst Meeresarchäologen nicht erklären können.

Wie die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtet, zeigen die Aufnahmen des Sonars in 87 Metern Tiefe eine kreisartige Struktur von 60 Metern Durchmesser und unmittelbar daneben eine weitere Veränderung des sonstigen Untergrundbodens, die von den Schatzsuchern als eine Art gewaltige Schleifspur gedeutet wird und eine Länge von etwa 300 Metern aufweist. "Fast sieht es so aus, als sei dieses runde Objekt zunächst über den Meeresboden geglitten, bevor es dann zum Liegen kam", zitiert die Zeitung den Chef des Schatzsucherunternehmens, Peter Lindberg. Seine Firma sucht in der Ostsee eigentlich nach alten Schiffswracks, um deren möglicherweise schon alte und somit wertvolle Alkoholladungen zu bergen und mit teilweise beachtlichem Gewinn zu versteigern.

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Die Taucher der Bergungsfirma berichten, dass sie am Boden keine entsprechende Struktur erkennen konnten. Nicht zuletzt aus diesem Grund kreisen schon jetzt aber auch zahlreiche Theorien um die Entdeckung. Von der scherzhaften Bemerkung einiger Beobachter, dass die Struktur dem "Millennium Falcon" (einem Raumschiff aus den "Star Wars"-Filmen) gleiche, bis hin zur Vermutung über ein abgestürztes UFO, den Krater einer Unterwassermine oder sogar die symmetrische Blüte von Meeresalgen, werden derzeit verschiedenste Theorien diskutiert.

Andreas Olsson, Meeresarchäologie vom Schwedischen Meeresmuseum um Stockholm gibt zu bedenken, dass es derzeit noch viel zu früh sei, um eine Erklärung für die Struktur liefern zu können. Er selbst, so zitiert die "Aftonbladet", vermutet, derzeit, dass es sich um eine natürliche, geologische Struktur handelt.

Quellen: aftonbladet.se / grenzwissenschaft-aktuell.de
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