Montag, 2. Januar 2012

Vertuscht das britische Verteidigungsministerium Sichtungen und die Existenz großer Raubkatzen in Großbritannien?

Archiv: Schwarzer Panther | Copyright: U.S. Fish and Wildlife Service

London/ England - Sie gehören Großbritannien wie Geister und das Ungeheuer von Loch Ness: Große - meist schwarze - Raubkatzen, die vornehmlich durch die ländlichen Grafschaften streunen sollen, in diesem Lebensraum aber eigentlich gar nicht beheimatet sind. Ein neues Buch behauptet, dass das britische Verteidigungsministerium den eindeutigen Beweis für die Existenz dieser Großkatzen wissentlich zurückhält: Einen 2004 erlegten Kadaver.

Bis heute gibt es zwar jährlich immer wieder lokale Warnungen, wenn wieder einmal eine große Katze gesichtet wurde (...wir berichteten) – Beweise, in Form von eindeutigen Videos, auf welchen die tatsächliche Größe der Tiere diese von gewöhnlichen Hauskatzen unterscheiden würde oder gar den Körper eines erlegten, nicht registrierten oder lediglich einem Zoo entlaufenen Tieres, gibt es bislang nicht.

Aus diesem Grund hält sich auch die britische Umweltbehörde DEFRA (Department for Environment, Food and Rural Affairs) mit einer Bewertung der Sachlage denn auch immer noch zurück und bezeichnet die bisherigen Beweise auf Anfragen der Zeitung "The Sun" als "unbegründet."

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ + + HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen + + +

In seinem Buch "Big Cats: Facing Britain's Wild Predators" (dt.: Großkatzen: Im Angesicht mit Großbritanniens wilden Raubtieren) behauptet Rick Minter nun, dass Gerüchte über einen 2004 nahe der britischen Luftwaffenbasis RAF Fylingdales in North Yorkshire erlegten schafsgroßen "Puma" wahr sind und das ehemalige Angehörige der Basis dessen Kadaver selbst gesehen haben wollen.

Bewusst skizziert damit Minter ein Szenario, das an die angebliche Vertuschung des Absturzes und der Bergung eines außerirdischen Raumschiffs und dessen Insassen durch die US-Regierung im Sommer 1947 nahe Roswell im US-Bundesstaat New Mexico, angelehnt ist.

Auch Mark Fraser von der Forschungsorganisation "Big Cats in Britain" (bigcatsinbritain.org), der auch die damaligen Sichtungen untersucht hat, ist zwar von der Existenz der geheimnisvollen Großkatzen auf britischem Boden überzeugt, zweifelt jedoch an einem Cover-Up der britischen Regierung. "Was gäbe es da zu vertuschen? Der Heilige Gral unserer Forschungen wäre ein Körper (einer solchen Großkatze). Sollte das Ministry of Defence (MoD) einen solchen Körper haben, würden wir gerne davon wissen", kommentiert er gegenüber Medienanfragen.

Die gängige Theorie sieht in den Big-Cats die Nachkommen von vor rund 40 Jahren ausgesetzten Großkatzenarten, die meist von Privatpersonen gehalten wurden, die die Gesetzesauflagen des 1972 in Kraft getretenen "Dangerous Wild Animals Act", einem Gesetz zum Umgang mit privat gehaltenen Raubtieren, nicht erfüllen wollten oder konnten. Andere Forscher glauben, dass die Tiere schon viel früher von Aristokraten und Exzentrikern gehalten wurden, diesen entkamen und sich vermehrt haben. Wiederum andere Forscher vermuten, dass es sich um eine noch unbekannte immer schon einheimische Großkatzenart handeln könnte.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Mit Webcams auf "Big-Cat"-Jagd
11. Juni 2008
Warnung vor dem "Bridgelands Biest"
27. März 2008
Dartmoor-Biest fotografiert
26. Juli 2007


Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / thesun.co.uk / bigcatsinbritain.org
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE