Montag, 14. Mai 2012

US-Ingenieur fordert: Baut ein echtes Raumschiff Enterprise


Archivbild: Die USS Enterprise (NCC-1701-A) aus dem Film "Star Trek VI". | Copyright: Paramount Pictures and CBS Studios Inc.

Washington/ USA - In der Vision des Star-Trek-Erfinders Gene Roddenberry wird das erste "Rauschiff Enterprise" erst im Jahre 2151 gebaut. Angesichts der seit den 1960er Jahren massiv fortgeschrittenen Technik ist sich ein US-Ingenieur sicher, dass dies schon mit heutigen Mitteln innerhalb der nächsten 20 Jahre zu schaffen sei und fordert von der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA genau das: Baut eine echte Enterprise! Bis ins Detail ausgearbeitete Pläne, Finanzierungskonzepte und Missionsvorschläge liefert er gleich mit.

Wie der sich selbst nur als BTE-Dan bezeichnende geständige Star-Trek-Enthusiast auf seiner erst vor einer Woche freigeschalteten Internetseite "BuildTheEnterprise.org" (Hinweis d. GreWi-Redaktion: Trotz weniger Grafiken und aber viel Text, kam es bei unseren Versuchen teilweise zu ermüdend langen Ladezeiten der einzelnen Unterseiten...) erläutert, soll das Raumschiff im Maßstab 1:1 zur Vorlage aus der Science-Fiction-Serie gebaut werden.

Statt mit dem - schließlich bislang noch nicht erfundenen - Warp-Antrieb der Roman- und TV-Vorlage, soll die erste Generation des Raumschiffs Enterprise mit einem von drei Atomreaktoren betriebenen Ionen-Antrieb und einem in die 563 Meter durchmessende sogenannte "Untertassen-Sektion" eingelassenen rotierenden Magnetring an Bord eine Anziehungskraft von irdischen 1G erzeugen, rund 1.000 Besatzungsmitglieder und Güter schon in 3 Tage zum Mond und in 90 Tagen zum Mars bringen.

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"Wir haben technologisch den Stand und die Mittel erreicht, um die erste Generation von Raumschiffen zu bauen, wie sie als 'USS Enterprise' bekannt sind - also lasst es uns tun", so BTE-Dan.

Das Raumschiff solle zunächst als Raumstation und -hafen dienen, dann aber schon bald Planeten, deren Monde und Asteroiden im Sonnensystem erkunden, von Planeten zu Planeten und dort ferngesteuerte Sonden, Rover und Satelliten absetzten. Ein Leistungsstarker Laser an Bord der Enterprise soll zudem dazu dienen, eisige Monde um Jupiter und Saturn anzubohren und in den darunter befindlichen Ozeanen nach Leben zu suchen.

Da auf 20 Jahre angelegt, stelle - so ist sich zumindest Dan sicher - auch die Finanzierung des Mega-Projekts durch den US-Kongress kein Problem dar, auch hierfür legt er ausgearbeitete Zeitpläne vor und versichert: "Tatsächlich würden sich die Ausgaben kaum auf die sonstigen normalen Haushalte der NASA auswirken. (...) Die Hindernisse, die dem Bau der Enteprise im Wege liegen, existieren nur in unseren Köpfen."

Der Bau der "ersten Enterprise" ist für BTE-Dan jedoch nur ein erster Schritt: Alle 33 Jahre solle pro Generation eine neue, dem technischen und wissenschaftlichen Stand der Zeit angepasste Version gebaut und die alten Schiffe nachgerüstet werden.

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