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Donnerstag, 28. Juni 2007

ARCHÄOLOGEN FINDEN INKA-GEBEINE IN NORWEGEN

Archiv: Darstellung aus dem Jahr 1615 des Inkaherrschers Pachacútec Yupanqui (1438-1471) „Manuskript von Guaman Poma“ | Copyright: Public Domain

Sarpsborg/ Norwegen – Archäologen haben bei Sarpsborg eintausendjährige menschliche Überreste gefunden, die die Forscher einem Angehörigen der Inka zuordnen.

Wie die norwegische Tageszeitung „Aftenposten“ und der TV-Sender NRK berichten, wurden die Knochen von zwei Männern und einem Kleinkind bei Instandsetzungsarbeiten an der St. Nikolas Kirche von Sarpsborg, rund 75 Kilometer südöstlich von Oslo entdeckt.

Ein nicht vorhandener bzw. nicht vollständig ausgebildeter Nackenknochen, der sog. Inkaknochen (Inkabein) wie er nur bei Mitgliedern der Inka bekannt sei, weise den Mann deutliche als Inka-Indianer aus, erklärt Mona Beate Buckholm vom Borgarsyssel Museum.

Jetzt wollen die Wissenschaftler herausfinden, was der Fremde zur damaligen Zeit in Norwegen getan habe und vor allem, wie er hierher gekommen war.

Quelle: aftenposten.no
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