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Mittwoch, 26. September 2007

Zugvögel „sehen“ das Erdmagnetfeld

Zugvogelansammlung auf Hochspannungsleitung | Copyright: Georg Slickers / GNU FDL

Oldenburg/ Deutschland – Forscher der Universität Oldenburg konnten nun nachweisen, dass Zugvögel das irdische Magnetfeld regelrecht sehen können und sich somit an den Magnetfeldlinien orientieren.

Dabei verwenden Langstreckenflieger, wie etwa die untersuchte Grasmücke, für diese Fähigkeit die gleichen Hirnregionen wie jene, die fürs optische Sehen verantwortlich sind. Bislang war bereits bekannt, dass Rezeptoren in der Netzhaut der Vögel und eine Vorderhirnregion mit der Bezeichnung „Cluster N“ bei der Orientierung der Vögel in der Nacht besonders aktiv sind.

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Jetzt untersuchten die Forscher die Verbindung zwischen der „Cluster N“-Region und der Netzhaut und die Aktivität der Nervenzellen bei Dunkelheit erneut. Dabei stellten die Wissenschaftler um Dominik Heyers fest, dass die Singvögel zuerst die Magnetfeldlinien der Erde erkennen. Über den Thalamus gelangt diese Information in die „Cluster N“-Region und nehmen dabei den selben Weg, wie visuelle Informationen. Dadurch werde, so die Forscher im Online-Fachmagazin "PLoS One", das Magnetfeld „sichtbar“.

Quelle: plosone.org
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