Horror-Szenario: Dritter Weltkrieg als Folge der Atomkrise mit Teheran | Copyright: Public DomainWashington/ USA – Unmittelbar nach dem Treffen zwischen Waldimir Putin und dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf dem der russische Präsident seinen iranischen Kollegen zu einem Gegenbesuch nach Moskau eingeladen und zuvor vor einer militärischen Aktion gegen den Iran gewarnt hatte, schlägt auch der amerikanische Präsident strake töne an und warnt vor einem „Dritten Weltkrieg“.
Einen solchen Krieg, so Bush auf der gestrigen Pressekonferenz im Weißen Haus, gelte es „im Interesse der Welt“ zu vermeiden und dies setzte voraus, dass verhindert werde, dass das Mullah-Regime in den Besitz von Atomwaffen gelange.
Mit Blick auf Ahmadinedschads immer wieder geäußertes Ziel, Israel zu zerstören erklärte Bush weiter: „Im Iran regiert ein Führer, der die Zerstörung Israels anstrebt (...) Wenn der Iran die Atombombe hätte, dann wäre dies eine gefährliche Bedrohung für den Weltfrieden." Zudem „wisse“ Bush, dass der Iran die Fähigkeit und das Wissen anstrebe, ein Nuklearbomben zu bauen".
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Neben allen starken Worten betonte der US-Präsident jedoch weiterhin seine Bereitschaft auf internationaler Ebene den Atomstreit mit dem Iran diplomatisch zu klären. Gelinge dies nicht, müsse der Iran mit einer internationalen Isolierung rechnen. Bush zeigte sich auch überzeugt, dass auch Russland kein Interesse am Iran als Atommacht habe, so wie es ihm Putin zuletzt beim APEC-Gipfel im September in Sydney zugesichert habe.
Quelle: spiegel.de / ftd.de / de.rian.ru
