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Dienstag, 11. Dezember 2007

Klimawandel: Großbritannien will bis 2020 Haushalte mit Windkraft versorgen

Offshore Windrad im Meer | Copyright: GNU FDL

Berlin/ Deutschland – Bislang wird der britische Strombedarf lediglich zu zwei Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gespeist. Jetzt erklärte Energieminister John Hutton in Berlin, man wolle bis 2020 alle britischen Haushalte mit Strom aus Offshore-Windkraftanlagen vor der Küste beliefern.

Hierzu bedarf es allerdings tausender neuer und gigantischer Windräder, die dann von nahezu jedem Punkt der Küste zu sehen sein würden. Schon bald sollen die politischen Weichen gestellt werden, um die Entwicklung von Windkrafträdern zu ermöglichen, die bis 2020 über 25 Gigawatt erzeugen können.

Bislang wurden noch keine Details über die Verwirklichung dieses hochgesteckten Zieles und wie es erreicht werden soll bekannt. Befürworter eines solchen Schrittes, wie Philip Wolfe von der „Renewable Energy Association“, fordern nun, dass der großen Ankündigung auch Taten und Antworten auf noch offene Fragen folgen. So seien bislang keine Alternativpläne für den Fall bekannt, dass der Wind ausfallen könnte. Auch über den notwenigen Ausbau des Übertragungsnetzwerkes seien noch keine Angaben gemacht worden, kritisiert Wolfe gegenüber der BBC.


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Kritiker befürchten, dass die Umsetzung der Ziele, weitläufig die Ruhe und Schönheit der Küstenlandschaften und Meeresböden zerstören könnte – schließlich will niemand genau jene Umwelt zerstören, die durch die Aufwendungen eigentlich geschützt werden soll.

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Für den Fall, dass ausgewogene Pläne mit den Anforderungen der Anrainer und Naturschützer abgestimmt werden können, wollen sich auch die bisherigen Kritiker den Regierungsplänen anschließen um das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Des weiteren sollen jedoch auch andere alternative Energiequellen ausgebaut und erforscht werden. Alleine das seit langem geplante Wasserkraftwerk mittels eines Dammes am Fluss Severn könnte bis zu fünf Prozent des Strombedarfs auf der Insel decken.

Quellen: bbc.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de

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