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Mittwoch, 9. Januar 2008

Angeblicher Hexenfluch: Plünderer bringen Diebesgut zurück

Archiv: Kullervos Fluch, Gemälde von Akseli Gallen-Kallela | Copyright: Akseli Gallen-Kallela

Mombasa/ Kenia – Unmittelbar nachdem sich Mwai Kibaki vergangenen Monat zum Sieger der Präsidentschaftswahlen in Kenia erklärt hatte, kam es zu sozialen Unruhen und Ausschreitungen. Dabei wurden auch zahlreiche Geschäfte und Häuser geplündert. Jetzt bringen Plünderer scharenweise ihr Diebesgut zurück, da sie glauben, von einem Hexenzauber befallen zu sein.

Wie die BBC berichtet, zeigt sich die örtliche Polizei sehr zufrieden. Der Glaube an einen Fluch, so ein Polizeibeamter, mache es der Polizei derzeit sehr einfach und das fernsehen zeigt Bilder, wie Menschen das erbeutete Diebesgut zurückbringen.

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Angeblich, so das Gerücht in Mombasa, soll ein Holzhändler einen Ältesten darum gebeten, alle Diebe zu verfluchen. Dabei soll es sich um einen Fluch handeln, der bei den Betroffenen verhindere, dass sie jegliche Notdurft verrichten können. „Der Älteste gab uns 10 Tage, um das gestohlene Holz zurückzubringen und das werde ich heute Nacht auch tun“, so einer der Plünderer gegenüber den kenianischen TV-Sender NTV.

„Ob es Geister gibt oder nicht, unsere Arbeit wird durch all das enorm vereinfacht. Ich wünschte diese Geister würden im ganzen Land spuken“ kommentiert ein Polizist die Situation.

Quellen: bbc.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de
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