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Mittwoch, 12. November 2008

Seeungeheuer Ogopogo: Fand TV-Team ein Jungtier?

Basilosaurier (Illu.) | Copyright: Pavel.Riha.CB / GNU FDL

Vancouver/ Kanada - Nachdem ein amerikanisches Fernsehteam im kanadischen Lake Okanagan mittels Sonar und Wärmebildkameras zwar kein großes Seeungeheuer, jedoch in einer Unterwasserhöhle ein kleines fischartiges, bislang unbekanntes Tier entdeckt hat (...wir berichteten), diskutieren Experten nun, ob es sich dabei um ein Jungtier des legendären Kryptiden Ogopogo handeln könnte.

Gegenüber dem Canwest News Service (CNS) erklärt der Ogopogo-Forscher Bill Steciuk, dass man bislang nicht wisse, worum es sich bei dem kleinen gekrümmt vorgefundenen und flossenlosen Wesen handelt: "Im ersten Moment hatte ich nur einen Gedanken: Könnte es sich hierbei um ein Baby-Ogopogo handeln?"

Anhand von Fotos des Fundes zeigt sich die Ogopogo-Forscherin und Autorin dreier Bücher über das kanadische Seeungeheuer Arlene Gaal jedoch zurückhaltend. Die Bilder zeigten keinerlei Details und es könnte sich ebenso um verweste Reste eines Grünlings handeln.

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Zugleich kritisiert sie, dass die Suche des History Channel zu einem ungünstigen Zeitpunkt durchgeführt worden sei. "Die meisten Sichtungen von Ogopogo fanden bei warmem Wetter und Sonnenschein statt und nicht wie derzeit unter kühlen Umständen."

Auf weitere Informationen inklusive der angekündigten DNA-Analysen des gefundenen Wesens am Biodiversity Institute in Guelph werden Interessierte jedoch bis zum Sendetermin warten zu müssen. Die Ogopogo-Folge von "Monsters Quest" soll im Frühjahr 2009 gesendet werden.

Hintergrund:
Schon in den alten Indianerlegenden wird ein Unwesen mit dem Namen "N'ha-a-itk" (heiliges Wasserwesen) beschrieben, das im Okanagan leben soll. Zum ersten Mal in modernen Zeiten in Erscheinung getreten ist das Wesen anno 1872, als europäische Siedler das Tier gesehen haben wollen.

Einige Kryptozoologen vermuten, dass es sich bei Ogopogo um einen der als ausgestorben geltenden Basilosaurier handeln könnte. Andere glauben, dass es ein Verwandter des angeblich vor der nordamerikanischen Pazifikküste lebenden Ungeheuer mit dem Namen Cadborosaurus willsi (auch als caddy bekannt) sein könnte. Diese Urtiere - so die Vermutung - könnten sich zu Zeiten, als es noch eine Verbindung zwischen dem See und dem Ozean gab, hier angesiedelt, später eingeschlossen worden sein und überlebt haben.

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TV-Team findet keinen Hinweis auf kanadisches Seeungeheuer Ogopogo, 11. November 2008

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / canada.com
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