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Sonntag, 30. November 2008

UFO-Hacker: Verfahrensprüfung-Anhörung am 20. Januar

Geständiger Hacker: Gary McKinnon | Copyright: Public Domain

London/ England - Nachdem die Anwälte des geständiges Hackers Gary McKinnon, der in Computern von NASA, US-Regierung und -Militär nach geheimen UFO-Beweisen gesucht hat und eigentlich an die USA ausgeliefert werden soll, im Oktober einen Antrag auf richterliche Verfahrensprüfung gestellt hatte (...wir berichteten), wurde der Termin dieser Anhörung nun auf den 20. Januar - dem Tag der Amtseinführung von Barack Obama als neuer Präsident der USA - festgesetzt.

Zuvor, so berichtete "FreeGary.co.uk", hatte Anwalt Hugo Keith im Auftrag des britischen Finanzministeriums vergeblich versucht, diese Anhörung zu verhindern, bzw. auf den 2. Dezember zu setzten.

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Die Fürsprecher von McKinnon hoffen, dass die zeitliche Übereinstimmung mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten ein gutes Zeichen für ihre Bemühungen ist, den am Asperger-Syndrom (einer Form von Autismus) leidenden McKinnon nicht an die USA auszuliefern, bzw. eine Garantie zu erwirken, dass der Brite zwar in den USA vor Gericht gestellt wird, seine zu erwartende Haft jedoch in einem britischen Gefängnis absitzen darf. Zuvor hatten sämtliche juristischen Instanzen bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte der Forderung der Anwälte McKinnons eine Auslieferung an die USA aufzuheben widersprochen (...wir berichteten).

Hintergrund:
McKinnon , so die Anschuldigung der USA, sei 2001 in 97 Computer des Pentagon und der NASA eingedrungen, habe hier Vorgänge beschädigt, die nach "9/11" kritische Operationen ausführen sollten. Den Sachschaden beziffern die USA auf rund 700.000 Euro.

McKinnon hingegen behauptet, die Systeme seien gar nicht erst sonderlich gesichert gewesen. Teilweise seien die angeblich so sensiblen Rechner lediglich mit abgelaufenen Passwörtern geschützt oder gänzlich ohne Passwortschutz abgesichert gewesen. Es habe sich also nicht einmal um wirkliches Computer-Hacking gehandelt. Nie habe er terroristische Absichten verfolgt und stehe derartigen Ansichten auch nicht nahe.

In dem von ihm gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere, Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben.

Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden, wie er in einem Interview mit der BBC bestätigt. Allerdings gehen McKinnons Aussagen kaum über bereits bekannte Inhalte anderer Verschwörungstheorien hinaus.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / freegary.org.uk
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