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Donnerstag, 16. August 2007

Studie: Potter verführt Jugend nicht zu Okkultismus

Romanfigur Harry Potter | Copyright: AM

West Hartford/ USA – Entgegen immer wieder geäußerter Befürchtungen christlicher Kirchenvertreter, die Romane um den Zauberlehrling Harry Potter würden Kinder und Jugendliche zu Aberglauben oder gar Okkultismus verleiten, gibt eine amerikanische Studie jetzt Entwarnung.

Forscher des Saint Jospeh College im US-Bundesstaat Connecticut zeigen in ihrer aktuellen Untersuchung, dass Harry Potter hingegen positive Botschaften vermittele, berichtet „Newswise.com“ . In den Büchern von J. K. Rowling gehe es stattdessen um moralische Werte wie Mut und Freundschaft, erklärt die an der Studie beteiligte Psychologin Dr. Mary Whitney im „Journal of Research in Character Education“

Eine Auswertung spezifischer Fragestellungen über Magie und Okkultismus nach der Potter-Lektüre hätten sowohl bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kein gesteigertes Interesse oder gar Wissen an diesen Themen aufgezeigt. Selbst Kinder bibeltreuer Christen hätten nach dem lesen von Potter-Romanen keine derartigen Anzeichen aufgezeigt. Stattdessen blieben die Kernaussagen über die Wichtigkeit von Freundschaft, Mut und der Wert gesellschaftlicher Regeln bei den Lesern hängen.

Quelle: newswise.com

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