Detailvergrößerung aus den beiden Aufnahmen des bislang unbekanntes Tieres | Copyright: R. Jacobs / bfro.netPennsylvania/ USA – Eine an einer Futterstelle angebrachte Überwachungskamera fotografierte am 16. September 2007 neben zwei jungen Bären auch ein bislang unbekanntes Tier. Kryptozoologen, Forscher also, die sich mit noch unbekannten Tieren und vermeintlichen Fabelwesen beschäftigen, rätseln nun, ob die Kamera tatsächlich einen jungen Bigfoot oder aber lediglich einen weiteren Bären fotografiert hat.
Wie die amerikanische „Bigfoot Field Research Organisation (BFRO)“ auf ihrer Homepage berichtet, entstanden die Aufnahmen in der Nacht des 16. September 2007 mittels einer von R. Jacobs aufgestellten „Bushnel Trail“ Automatik-Kamera, die durch einen Infrarotlichtblitz und durch Bewegungssensoren ausgelöst, die Tiere unbemerkt fotografieren kann.
Die Originalaufnahmen in voller Größe, sowie den BFRO-Bericht finden Sie HIER
Angelockt wurden die Tiere zum einen durch einen nach Hirschen duftendes Lockmittel und ein Mineral-Leckstein. Eigentlich wollte Mr. Jacobs die Tiere der Gegend für die bevorstehende Herbstjagd dokumentieren. Was sich dann aber auf zwei der Fotos zeigt, lässt die Experten bislang rätseln.
Auf dem ersten Bild (um 20:04:23)“, so die BFRO, sieht man zwei junge Bären und den Leckstein, der auf einer großen schwarzen Plastikunterlage sitzt, im Vordergrund. Auf den beiden folgenden Fotos ist dieser Stein nun umgestürzt und ein affenartig wirkendes Tier ist vor dem Baum zu sehen (20:32.05). Das zweite Bild (20:32.05) zeigt dieses Tier von der Seite, wobei die Schulter seinen Kopf verdeckt. Auf dem dritten Bild scheint das affenartige Tier vor dem Baum zu schnüffeln – genau dort also, wo das Lockmittel ausgebracht wurde (20:32:41).
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Die Forscher der BFRO glauben, besonders auf dem dritten Foto bestimmte anatomische Details ausmachen zu können. So werde eine kahle, felllose Stelle unter dem Vorderarm bzw. in der Achsel sichtbar, wie man sie von einigen Primaten kennt. Die Bilder werden derzeit von Anthropologen an der Idaho State University in Pocatello untersucht, um die Möglichkeit einer Verwechselung mit einem Bären zu überprüfen.
Genau hier setzt der von der BFRO unabhängige Kryptozoologe Loren Coleman auf seiner Homepage „Cryptomundo.com“ an und präsentiert das Foto eines Bären der an Krätze leidet und dadurch große Teile seines Fells verloren hat.
Zum Vergleich: Könnte ein kranker Bär das Tier auf den Fotos von R. Jacobs erklären? | Copyright: Florida Fish And Wildlife CommissionDie BFRO hofft hingegen, dass die Fotos einen „jungen Bigfoot“ zeigen könnten: „Die Bilder sind für die Bigfoot-Forschung sehr wichtig, da sie eventuell einen jungen Bigfoot so zeigen, wie diese bereist seit Jahren von Augenzeugen beschrieben werden. Im Gegensatz zu den erwachsenen Exemplaren, wurden Bigfoot-Junge immer wieder als sich hauptsächlich auf vier Beinen fortbewegend beschrieben. (...) Die meisten Fotobeweise von erwachsenen Bigfoots wurden bislang von den Skeptikern immer als 'Menschen in Affenkostümen' bezeichnet. Wenn wir nun jedoch ein junges Exemplar fotografiert hätten, dass sich eindeutig auf allen Vieren fortbewegt, würde dies die Möglichkeit eines Menschen im Affenkostüm nahezu ausschließen und die wissenschaftliche Diskussion erneut anheizen."
Die BFRO hat das Wesen auf den Bildern vorläufig auf den Namen „Jacobs Creature“ getauft. Der genaue Ort der Kamera ist aus Forschungsgründen bislang noch geheim. Er befindet sich jedoch irgendwo in einem abgelegenen Waldgebiet im US-Bundesstaat Pennsylvania.
Quellen: bfro.net / cryptomundo.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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