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Dienstag, 24. Juni 2008

Forscher: Noch mehr als 18 Arten unbekannter 'Meeresungeheuer'

Archiv: Cyanea capillata kann bis zu 37 Meter lange Tentakel entwickeln | Copyright: US Geological Survey

St. Andrews/ Schottland – Meeresbiologen der University of St. Andrews glauben, dass es in den Tiefen der Weltmeere noch mindestens 18 bislang unbekannte Arten von Lebewesen zu entdecken gilt, deren Ausmaße 1,8 Meter übertreffen.

Wie der "Sidney Morning Herald" berichtet, begründen die Wissenschaftler diese Einschätzung mit einem statistischen Modell, welches die Mengen seit 1830 pro Jahr neuentdeckten großen Meereslebewesen in betracht zieht. Diese Kurve steige immer noch von Jahr zu Jahr an.

So entdeckten Forscher erst kürzlich vor der Südküste Neuseelands Quallen von mehr als 3,5 Metern Länge und sogar Riesenseesterne von bis zu einem Meter Durchmesser (...wir berichteten).

In den Meeren, so der Fischerei-Statistiker Dr. Charles Paxton, gäbe es noch genügend unerforschte Nischen, in welchen sich entsprechende Lebewesen verbergen könnten. "Diese halten sich vielleicht ihr Lebens lang in den mittleren Tiefen von 100 bis 1000 Metern auf, ohne auch nur ein einziges Mal an die Oberfläche zu kommen."

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Auf das Ungeheuer von Loch Ness und ähnlich mystische Wesen in Süßwasserseen angesprochen, sieht der Statistiker die Chancen auf tatsächliche Entdeckungen weniger rosig. Hier – dies belegen zumindest de statistischen Zahlen – seien bereits alle großen Tiere entdeckt worden. Kleinere Lebewesen könnten jedoch auch in diesen Gewässern immer noch zu entdecken sein.

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Quellen: smh.com.au / grenzwissenschaft-aktuell.de
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