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Montag, 1. Dezember 2008

Geisterstimmen im Schifferstadt-Museum

Das "Schifferstadt Architectural Museum" | Copyright: PD

Frederick / USA - Das heutige "Schifferstadt Architectural Museum" in Frederick im US-Bundesstaat Maryland zählt zu den schönsten Beispielen deutscher Kolonialarchitektur an der Atlantikküste der USA. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert beherbergt jedoch nicht nur ein kleines historisches Museum, sondern angeblich auch die Geister der Vergangenheit. Beweise für deren Anwesenheit wollen nun auch Geisterjäger gefunden haben.

Wie die "Frederick News Post" berichtet, konnten Mitglieder der Mason "Dixon Paranormal Society" bei einer Untersuchung im Schifferstadt-Haus zwei Nächte lang Messungen und Aufzeichnungen durchführen, und präsentierten die Ergebnisse des Studiums der dabei entstandenen 70 Stunden digitaler Videoaufzeichnungen und 180 Stunden Tonaufzeichnungen nun den Museumsmitarbeitern und der Öffentlichkeit.

Auf den Tonbändern wollen die Geisterjäger insgesamt 35 so genannte Electronic Voice Phenomena (EVP), entdeckt haben. Bei diesem Phänomen, das auch als "Tonbandstimmen" bekannt ist, soll es sich um Geisterstimmen handeln, die zwar für das menschliche Ohr nicht zu hören sind, jedoch mittels elektronischen Aufnahmemedien, meist im Niedrigfrequenzbereich, hörbar gemacht werden können.

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Einige der Tonbandstimmen aus dem Schifferstadt-Haus sollen direkte und stimmige Antworten auf von den Geisterforschern gestellte Fragen darstellen, wenn sich deutlich hörbare "Jas" und "Neins" von dem gewöhnlichen Rauschen der Aufzeichnungen abheben.

Bei zwei Gelegenheiten soll auf den Aufnahmen zudem die Stimme eines Kindes zu hören sein, das deutlich "Mommy" (Mami) sagt. Anderen Aufnahmen, so die Forscher, scheinen Deutsch zu sprechen - was wiederum zur Geschichte des Gebäudes und der Region passen würde. Der längste hörbare Satz soll "An der Wand da drüben" (On the wall over there) lauten und von einer rauen und tiefen Stimme gesagt werden.

Für die Museumsmitarbeiter sind die aufgenommnen Stimmen zwar gruselig, ändern jedoch nichts an der bereits bekannten Situation im Schifferstadt-Museum. "Bislang", so Greg Glewwe, "ist noch nie etwas negatives passiert. Schlussendlich gibt es da Dinge, die wir nicht erklären können."

Auch die eigentlich selbsterklärte Skeptikerin und ehemalige Direktorin des Museums Liz Lipke zeigt sich von den Ergebnissen der Untersuchungen beeindruckt und zufrieden. "Ich selbst habe in dem Haus schon Schritte gehört, für die es keine Erklärung gab. (...) Die Untersuchungen haben nun Beweise und das Unerklärliche erbracht, die man auch jenen Leuten vorlegen kann, die nicht daran glauben. Es zeigt uns allen, dass wir uns diese Dinge nicht eingebildet haben."

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / masondixonghosthunters.com

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