Immer noch voller Rätsel: Planet Mars | Copyright: NASA/ESAGreenbelt/ USA - Trotz gegenteiliger Messdaten von Forschungssonden, glauben NASA-Forscher, dass es im Boden des Roten Planeten immer noch einen tief liegenden Grundwasserspiegel geben könnte.
Heutzutage sind die von Sonden nachgewiesenen Wassermengen auf dem ausschließlich Mars in Form von Eis an dessen Polen gebunden. Erst kürzlich entdeckte geologische Strukturen belegen jedoch eindeutig, dass einst auf der Planetenoberfläche Wasser geflossen sein muss.
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Reste dieser urzeitlichen Gewässer könnten noch heute in einem tief unter der festen Planetenkruste verborgenen Grundwasserspiegel in flüssiger Form gebunden gelagert sein. Entsprechende Vermutungen und Hoffnungen von Planetenforschern wurden allerdings von den Messdaten der europäischen Mars-Sonde Mars Express gedämpft. Die ESA-Sonde hatte mittels Radarmessungen bislang keine Hinweise für Wasser finden können, obwohl ihre Fähigkeiten, bis in eine Tiefe von neun Kilometern blicken zu können, eigentlich ausreichen sollten um den vermuteten Wasserspiegel, so vorhanden, aufspüren zu können.
Wie das Team um Bill Farrel vom Goddard Space Flight Center der NASA in einer kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift "Geophysical Research Letters" fordern wird, solle die Hoffnung auf das verborgene Marswasser selbst angesichts der pessimistischen Radardaten noch nicht aufgegeben werden. Es könne, so belegen dies die Berechnungen der Forscher, immer noch möglich sein, dass der Wasserspiegel von Gesteinsschichten und frostigen Böden darüber von den Radarstrahlen derart stark abgeschirmt wird, dass keine eindeutigen Signale zurückgeworfen werden können. Die Studie, könne auch für die Erforschung eisiger Himmelskörper, wie beispielsweise dem Saturnmond Enceladus von Bedeutung sein.
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Erster eindeutiger Beweis für urzeitlichen See auf dem Mars19. Juni 2009
Flüsse und Meere aus Salzwasser formten den frühen Mars22. Mai 2009
Hinweise auf Mars-Flüsse vor weniger als einer Milliarde Jahre18. Mai 2009
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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov / newscientist.com
