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Montag, 28. September 2009

Kryptozoologen filmen große Wesen in irischem See

Standbild aus dem Video | Copyright: cfz.org.uk

Ladie's View/ Irland - Während eines Ausflugs zu den drei Seen von Killarney in der irischen Grafschaft Kerry, gelangen einer Gruppe um dem Direktor der britischen kryptozoologischen Organisation "Centre for Fortean Zoology" (CFZ.org.uk), Jonathan Downes, Aufnahmen verschiedener merkwürdiger Vorgänge in einem der Seen. Neben relativ wenig aussagenden Wasserbewegungen zeigen die Aufnahmen jedoch auch Unruhen im Wasser, wie sie nur von großen Wesen unterhalb der Wasseroberfläche hervorgerufen werden konnten und schlussendlich sogar ein ebenfalls großes Wesen das ab- und mit großer Geschwindigkeit durch den See taucht. Der Wissenschaft sind derzeit jedoch keine Tiere im See bekannt, die groß genug wären, um derartige Wechselwirkungen auf und im Wasser erzeugen zu können.

Die nun vom CFZ veröffentlichte Videosequenz stammt vom 17. September 2009 und wurde laut Downes lediglich sprachlich-kommentierend editiert und nicht in ihren Bildmerkmalen verändert.


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Wie der Kryptozoologe erläutert, sind während der Filmsequenz auch zahlreiche gewöhnliche Tiere im und auf dem Muckross-See zu sehen. (So verursacht ab Timecode "0:42..." ein startender Vogel etwa eine Wellenspur auf dem See. Ab "2:00..." und "3:40..." erzeugen wahrscheinlich an die Oberfläche auftauchende großer Fische - wahrscheinlich Lachse - Wellenkreise).

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Ab "2:27..." glauben die CFZ-Kryptozoologen rechts unterhalb der kleinen Insel jedoch große "weiße Objekte unterhalb der Wasseroberfläche schwimmend" zu erkennen - gestehen jedoch zugleich ein, dass diese Erscheinung zu wage ist, um sie weitergehend genauer diskutieren zu können, obwohl wenn sie früheren Aufnahmen gleichen, wie sie angeblich ein großes Tier im schottischen Loch Ness zeigen sollen. Angesichts dieser Aufnahmen vermuten einige Experten - darunter auch die des CFZ, dass es sich um eine überdimensional große Spezies heller Aale handelt. Da sich die "Objekte" offenkundig durch den See bewegen, schließt Downes aus, dass es sich lediglich um ein Spiel von Licht und Schatten handelt.

Ab Timecode "3:57" beginnt laut Jonathan Downes der erste wirklich wichtige Teil der Aufnahmen, wenn unmittelbar zur Rechten der größeren Insel im Vordergrund ein Objekt im Wasser schnell eine Bugwelle an der Oberfläche erzeugt. Laut Downes sei dieses "Etwas" eindeutig zu groß, als dass es sich um eine Ente handelt könnte. "Wenn man genau hinsieht erkennt man auch, dass (die Welle) nicht von einem Tier an der Oberfläche, sondern von etwas unmittelbar darunter erzeugt wird." Erneut gleichen die Aufnahmen laut Downes Bildern, wie sie 2006 am Lake Windermere gemacht wurden, in dem ebenfalls ein "Ungeheuer" hausen soll.

Auch das vermeintliche Monster im Windermere hält Downes, wie die meisten schlangenartig beschriebenen "Seeungeheuer", für eine noch unbekannte Art - möglicherweise mutierter - außergewöhnlich großer Aale. Warum diese Tiere derart große geworden seien, dass sie von Zeugen als "Seeschlangen" und "Ungeheuer" gedeutet wurden, sei hingegen noch unbekannt.

Als Zwischenkommentar fügt Downes erläuternd hinzu, dass die Zeit der Aufnahme jene Tageszeit repräsentiert, in der Fische beginnen, sich zu rühren: "Kleine Fische jagen Kleintiere und Insekten, mittelgroße Fische jagen die Kleinen, große Fische jagen die mittelgroßen Fische und wenn es einen übergroßen Räuber im See gibt, kommen auch diese Tiere heraus, um wiederum die großen Fische zu jagen."

Jenes spekulative große Raubtier könnte sodann ab "5:24..." links von der kleinen Insel zu sehen sein. Im Gegensatz zu den Wasservogel (Timecode: "0:42...") erzeugt dieses "Wesen" auffallend große Unruhen auf der Wasseroberfläche. Laut Jonathan Downes sind diese erneut eindeutig zu groß und ausgedehnt, als dass sie von einem der bekannten Tiere im und am See verursacht werden hätten können.

Als die Kamera in diesem Moment zurückzoomt und einen Panoramablick auf die Szenerie zulässt, wodurch auch die Größenverhältnisse ersichtlich werden, hat das diese Unruhen verursachende Objekt offenbar eine Kehrtwende gemacht (5:55...), hält sich aber offenbar weiterhin links unterhalb der kleinen Insel auf.


Während die Zeugen die Ereignisse im See weiterhin beobachten, kommt es zu einem weiteren "schlichtweg außergewöhnlichen Ereignis". ("6:40...") An Ort und Stelle der vorigen Unruhen, die sich immer noch auf der Wasseroberfläche abzeichnen, scheint nun ein großes, dunkles Wesen/Objekt abzutauchen und setzt seinen Weg unterhalb der Wasseroberfläche mit enormer Geschwindigkeit fort. "Man kann etwas Großes und Dunkles (eintauchen) und so schnell wie ein Torpedo durch das Wasser pflügen sehen, während es eine ebenfalls torpedo-artige Spur hinter sich herzieht."



Jonathan Downes, der von sich selbst sagt, schon einige ungewöhnliche Tiere und unerklärliche Ereignisse selbst beobachtet zu haben, gesteht ein, dass er noch nie zuvor etwas vergleichbares gesehen habe und er das Gesehene nur schwer erklären könne: "Meiner Meinung nach, handelt es sich bei diesen Aufnahmen um einen der bislang wichtigsten Filme, die ein ungewöhnliches Objekt in einem britischen oder irischen See zeigen - wahrscheinlich ist es sogar die wichtigste Aufnahme eines solchen Objekts in einem der irischen Seen."



Abschließend erläutert Downes erneut, der Grund für das Ersetzen der Original-Tonspur liege alleine in dem Umstand begründet, dass die von den Zeugen aus ihrer Aufregung heraus geäußerten Kommentare keinen wissenschaftlichen Mehrwert beisteuern. Interessierten Forschern werde jedoch für eventuelle Analysen selbstverständlich die vollständige Originalaufnahme zur Verfügung gestellt.


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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / cfz.org.uk
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