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Dienstag, 22. September 2009

Seeungeheuer: Großes Sonarsignal im Lake Cameron geortet

Dieses Foto machte B. Hrovath am 4. Juli 2007 am Lake Cameron | Copyright: Brigette Hrovath

Lake Cameron/ Kanada - Zahlreiche Zeugen wollen im Lake Cameron in der kanadischen Provinz British Columbia bereits ein unbekanntes großes Wesen gesichtet haben. Zuletzt gelang vor zwei Jahren sogar ein Foto dessen, was in den dortigen Gewässern hausen soll. Jetzt haben Kryptozoologen den See mit Sonar untersucht und tatsächlich Signale eines auffallend großen Objekts im See geortet.

Vor zwei Jahren beobachte Brigette Hrovath ein großes, ihrer Aussage zufolge schlangenartiges Wesen im Cameron-See und konnte sogar noch ein Foto machen, bevor das Wesen wider verschwand. Leider gibt das Bild keine Detailinformationen über das Gesichtete her, belegt jedoch, dass im See etwas lebt, das groß genug ist, um schon seit Jahren Deutungen derartiger Beobachtungen als angebliche Seeungeheuer auszulösen.

Forscher um John Kirk vom British "Columbia Scientific Cryptozoology Club" (BCSCC.ca) haben am vergangenen Wochenende den See unter anderem mit einer Infrarotkamera und einem sogenannten "Fish-Finder" untersucht.

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Zunächst, so berichtet die kanadische Rundfunkanstalt "CBC", seien die Forscher auf einige große Kontakte am Boden des rund 50 Meter tiefen Sees gestoßen. Bei einer zweiten Überfahrt habe sich das Signal auf etwa 45 Metern Tiefe dann stabilisiert.

Inmitten von zahlreichen ebenfalls angezeigten Fischen, registrierte das auf Sonar basierende Gerät ein auffallend großes Objekt, welches auch bei weiteren Überfahrten stabil blieb und somit nicht von einem Fischschwarm ausgelöst worden sein konnte.

"Wir waren selbst sehr erstaunt, dass da unten etwas derart großes nur 30 Meter vom Ufer entfernt war. Es war wirklich faszinierend", erläutert Kirk die Messergebnisse.

Am 4. Juli 2007 beobachtete Brigette Hrovath ein, wie sie es beschrieb, schlangenartiges Wesen im See: "Man konnte deutlich die schlangenartige Form erkennen. Es waren keine Baumstämme und es waren auch keine einfachen Bugwellen, da zur Zeit meiner Beobachtung keine Boote auf dem Wasser waren. Man konnte wirklich etwas sehr großes sehen, ein Objekt, nein kein Objekt, denn es war lebendig."

Durch einen kleinen Unfall ging während der von der lokalen Tourismusvereinigung gesponserten aktuellen Expedition leider die Unterwasserkamera verloren, weswegen die Forscher dem gefundenen Echo nicht weiter nachgehen konnten. Da das Wasser im derzeit einsetzenden Herbst und Winter immer trüber wird, wollen die Forscher erst im kommenden Jahr die Suche nach dem angeblichen Ungeheuer im Lake Cameron wieder aufnehmen. Bis dahin glauben die Forscher jedoch, die verbliebenen Erklärungsmöglichkeiten durch die Messung eingrenzen zu können: "Vielleicht ist es ein Stör, ein großer Aal, ein riesige Salamander oder aber etwas derzeit noch völlig unbekanntes", so Kirk. Ein gewaltiges, monsterhaftes Seeungeheuer hält jedoch selbst der Kryptozoologe in dem relativ kleinen See für unwahrscheinlich.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bcscc.ca / cbc.ca / bclocalnews.com
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