Dienstag, 19. Juli 2011

Vor 10 Jahren: Camper entdecken mögliche Bigfoot-Hütte und filmen Bigfoot aus der Ferne

Standbild aus dem Video: Zeigt es einen aufgeschreckten und verscheuchten Bigfoot | Copyright/Quelle: Jim Mills, youtube.com/user/CampusLifeArchive

Marble Mountain/ USA - Im Juli 2001 machte eine Gruppe aus 18 Campern am Marble Mountain im nördlichen Kalifornien eine ungewöhnliche Entdeckung: Zwischen Bäumen waren Äste, Buschwerk und kleinere, abgebrochenen Bäume zu einer Art Hütte verwirkt. Noch während die Gruppe die merkwürdige Struktur genauer in Augenschein nimmt, werden sie auf eine aufrecht gehende Gestalt auf einem nahe gelegenen Hügelkamm aufmerksam, die verstört die Gruppe zu beobachten scheint und sich langsam in Richtung Tal bewegt. Hatte die Gruppe tatsächlich eines der bereits zahlreich beschriebenen Bigfoot-Nester und dessen Erbauer entdeckt und aufgeschreckt? Elf Jahre nach dem auf Video festgehaltenen Ereignis wurde der Originalfilm nun erstmals online veröffentlicht.

Schon 2001 erfuhren die Forscher der "Bigfoot Research Organisation" (BFRO.net) von dem Vorfall, der sich im Juli des Vorjahres im "Klamath National Forest" am Marbel Mountain im kalifornischen Siskiyou County ereignet hatte. Jim Mills war mit einer 18-köpfigen Gruppe der sozial engagierten "Campus Life"-Organisation, darunter auch seine Frau und Sohn, auf Zeltlagerwanderung, als sie plötzlich auf eine Art Hütte aus jungen Bäumen und Ästen stießen, die zwischen Bäumen konstruiert worden war. Diese Hütte, so ist es auch auf dem Video zu sehen, hat neben einem größeren Haupteingang auch eine kleine Hinteröffnung und war im Innern mit einer Schicht von Piniennadeln ausgelegt, die in der Mitte eine Mulde aufwies, als hätte hier ein schwererer Körper gelegen. In unmittelbarer Nähe zur Hütte, fanden die Camper zudem eine Anordnung großer Steine, die wie eine noch unbenutzte Feuerstelle aussah und Kratzspuren im der Rinde der umstehenden Bäume.

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Das Interesse von Mills stieg, als er bemerkte, dass die zur Konstruktion verwendeten jungen Bäume nicht etwa abgesägt sondern grob abgebrochen, jedoch deutlich zu dick waren, als dass sie ohne weiteres auf diese Weise von einem Menschen abgebrochen worden sein konnten.

Noch während Mills die "Hütte" filmte, wurde sein Sohn auf eine Figur auf einem nahe gelegenen Hügelkamm aufmerksam und sagt, ebenfalls auf dem Video deutlich hörbar: "Da kommt er (den Hügel) herunter!" Von nun an filmt auch Mills die merkwürdige Silhouette des dort auf zwei Beinen entlang gehenden Wesens mehrere Minuten lang. Die Arme des Wesens scheinen bis über seine Knie hinunter zu reichen, und es hat zudem den Anschein, als würde es die Campergruppe im Blick behalten. Zugleich macht es einen nahezu verwirrten Eindruck, während es sich langsam den Hügelkamm hinab bewegt.

Das Video von Marble Mountain

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Der Fall wurde später dann von den BFRO-Forschern Kevin Withers und Montra DuMond eingehend untersucht. Aufgrund der Aufnahmen, die später leider größtenteils durch den digitalen Zoom der Kamera stark verpixelt sind, kommen die Bigfoot-Forscher zu dem Schluss, dass die Arme des Wesen bis zu seinen Kein reichen und damit deutlich länger sind als die eines normalen Menschen, dessen Hände normalerweise in etwa mit zur Hälfte des Oberschenkels reichen.

Auf einigen Aufnahmen hat es zudem den Anschein, als habe das Wesen im Vergleich zum sonstigen Körper eine helle Brust und Bauch. Seine Statur erscheint hochgewachsen und schlank und nicht derart Robust, wie sie für gewöhnlich den Vorstellungen von Bigfoot als entsprechen. Während leider keine Gesichtsdetails des Wesen zu erkennen sind, hat es auf einigen Aufnahmen den Anscheint, als laufe sein Schädel hoch zu - ein Merkmal, wie es nicht nur auch auf anderen Aufnahmen von Bigfoot zu sehen ist (s. f. Abb.), sondern auch von männlichen Gorillas als sogenannter Scheitelkamm bekannt ist. Oft, so bemerkt Withers, bewegt sich das Wesen in einer Weise, wie sie für Menschen untypisch erscheint. "Oft hat es den Anscheint, als sei das Wesen von der Anwesenheit der Menschen in 'seinem Camp' verstört, wenn es auf und ab zu laufen scheint und in Richtung der Campergruppe seine Arme auf und ab bewegt.

Detailansicht des Kopfes aus dem berühmten Film von Gimlin und Patterson aus dem Jahre 1967 | Copyright: Gimlin/Patterson

Am nächsten Tag besuchten die Camper erneut das Lager, fanden hier aber keine Hinweise darauf, dass dieses in der vergangenen Nacht erneut benutzt worden wäre. Auch auf dem Hügelkamm konnten sie keine Spuren des beobachteten und gefilmten Wesens finden, da der Boden hier trocken und felsig war.

Etwa ein Jahr nach dem Vorfall kam Mills erneut an den Ort der Sichtung und stellte fest, dass die "Hütte" nicht mehr vorhanden war und der exakte Ort, möglicherweise von Pferden oder Vieh verwüstet schein. Am Ort der Feuerstelle waren nun allerdings Feuerspuren zu sehen.

Anhand vergleichender Rekonstruktionen des Videos mit Mills' Kamera und einer Person von bekannter Größe auf besagtem Hügelkamm im Oktober 2004 ergab, dass das Wesen zwischen sechs und sieben Fuß (1,8 und 2,13 Meter) groß gewesen sein muss. Ähnliche Untersuchungen zeigten, dass etwa das Wesen im Patterson-Gimlin-Film (s. Abb. o.) knapp zwei Meter groß war. Da die Größe jedoch weiterhin im für Menschen möglichen Bereich liegt, stellt das Video zumindest für die BFRO-Forscher jedoch noch keinen eindeutigen Beweis für die Existenz von Bigfoot bzw. Sasquatchs dar. Der Kameramann Jim Mills ist im vergangenen Jahr leider verstorben

- Den vollständigen BFRO-Bericht zum Video finden Sie HIER

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bfro.net
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