Dienstag, 25. Oktober 2011

UFOs über der Ostsee: Deutsche UFO-Forscher suchen Zeugen

Standbild aus Videoaufzeichnungen der Lichter am Himmels über Greifswald am 24. August 1990. | Copyright/Quelle: degufo.de

Xanten/ Deutschland - Am 24. August 1990 kam es in der Region Greifswald, Rostock und Umgebung abends zwischen 20.28 Uhr und 20.57 Uhr zur Sichtung von zwei Gruppen aus weißen Leuchtobjekten, die für den genannten Zeitraum am Himmel standen. Es wurde auch beobachtet, wie Objekte in die Formation hinein flogen und auch wieder aus dieser heraus. UFO-Skeptiker erklären die Beobachtung, die damals auf gefilmt und fotografiert werden konnte, von jeher mit Leuchtmunition, die während eines Manövers der Nationalen Volksarmee (NVA) eingesetzt wurde. "Heute, 21 Jahre nach dem Vorfall, haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die zu einer Überprüfung der damaligen Identifikation führen", erklären nun deutsche UFO-Forscher und suchen erneut weitere Zeugen der damaligen Ereignisse.

Die "Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung" (DEGUFO, degufo.de) bittet "alle diejenigen freundlich, die damals die beiden Lichtergruppen gesehen haben, sich uns in Verbindung zu setzen und das, was sie beobachtet haben, schriftlich zu fixieren und uns zukommen zu lassen."

Das Kerninteresse der UFO-Forscher besteht "in der Dauer der Beobachtung, ob sich die Formationen in der Zeit verändert haben, ob Objekte verschwanden und neue auftauchten und weitere, hier nicht genannte Details. Außerdem haben wir Interesse daran zu erfahren, ob jemand diese bzw. ähnliche Lichter schon vor oder nach dem 24.08.1990 gesehen hat und wenn ja, wann das war."

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Vor diesem Hintergrund verweist Alexander Knörr, 1. Vorsitzender der DEGUFO, auch auf einen weiteren, ähnlichen Fall: "Am 31. Mai 1993 tauchte eine ähnliche Formation vor der Insel Usedom auf. Auch hier suchen wir Zeugen, die das Geschehen verfolgt haben und uns darüber berichten können. Sollten auch zu anderen Zeitpunkten ähnliche Objekte im Ostseeraum erschienen sein und Sie ebenfalls davon berichten können und vielleicht sogar Bildmaterial haben, würden wir uns sehr über Ihre Informationen freuen."

Berichte können entweder per Post an: DEGUFO e.V. Alexander Knörr, Georg-Bleibtreu-Str. 6, 46509 Xanten oder per E-Mail an info@degufo.de geschickt werden. Originalmaterialien werden selbstverständlich wieder zurück geschickt.

"Die DEGUFO ist eine Gruppe von UFO-Interessierten, die sich im Juni 1993 zusammengetan haben, um der Frage: 'Gibt es nun UFOs oder gibt es sie nicht?' auf den Grund zu gehen", erläutert Knörr. "Außerdem wollen wir dem UFO-Thema in Deutschland den Stellenwert ermöglichen, den es in anderen Ländern schon längst erreicht hat. Wir haben uns folgende Aufgaben und Ziele gesetzt: konkrete Erforschung und Analyse der UFO-Vorkommnisse im deutschsprachigen Raum auf rational und wissenschaftlich nachvollziehbarer Basis; Kategorisierung, Katalogisierung, sowie Publikation der Daten, um so mittel- und langfristig bestehende Vorurteile gegenüber UFO's und ihrer Erforschung abzubauen."

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