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Freitag, 8. Februar 2008

Forscher erschaffen Cyborg-Schmetterlinge

Cyborg-Tabakschwärmer (Ilu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Ithaca/ USA - Forschern der Cornell University im US-Bundesstaat New York ist es gelungen, Nachtfaltern noch im Puppenstadium elektrische Sonden zu implantieren, mit denen dann die Muskelbewegungen der daraus geschlüpften Falter gesteuert werden können. Ziele ist die militärische Nutzung dieser Cyborg-Motten.

Wie Livescience.com berichtet, präsentierten die Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse auf der internationalen Konferenz über mikro-elektronische Systeme MEMS 2008 in Tuscon, Arizona.

Noch im Puppenstadium wurden den Tabakschwärmern die 7 x 7 Millimeter große und 500 Milligramm schwere Mikroelektronik an den für den Flug zuständigen Muskeln eingepflanzt. Während der weiteren Entwicklung der Falter wurde die Elektronik vom wachsenden Gewebe umwuchert. Interne Batterien sorgen durch Stöße von 5 Volt für Kontraktion der Flügelmuskeln der Schwärmer, wodurch deren Flug- und Manövrierfähigkeit gezielt gesteuert werden kann.

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Inspiriert durch den Science-Fiction Roman "Sparrowhawk" von Thomas Easton (1990), ist die Studie Teil des Forschungsprogramms "Hybrid Insect MEMS" (HI-MEMS). Dessen Ziel es ist zu beweisen, dass es möglich ist, Insekten-Cyborgs - also einen Insekten-Organismus, der künstliche, technische oder biologische Teile enthält - gezielt für militärische und Überwachungsprojekte zu steuern und zu kontrollieren.

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Quellen: livescience.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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