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Freitag, 4. April 2008

Sonne hat keinen Einfluss auf den Klimawandel

Sonnenflecken | Copyright: NASA

Lancaster/ England - Wissenschaftler der Lancaster University haben in einer aktuellen Studie nachgewiesen, dass die Sonnenaktivität keinen Einfluss auf den aktuellen Klimawandel hat.

Damit widerlegen die Forscher eine der Haupttheorien von Skeptiker des menschenverursachten Klimawandels. Diese von dem dänischen Wissenschaftler Henrik Svensmark vom "Danish National Space Center" (DNSC) entwickelte Theorie geht davon aus, dass die kosmische Strahlung die Entstehung kleinster atmosphärischer Partikel, um die herum Wasser kondensieren kann und somit die Ausbildung von Wolken fördert. Wolken wiederum führen bekanntlich zu einer globalen Abkühlung. Wenn nun also diese kosmische Strahlung von dem während hoher Sonnenaktivität verstärkten magnetischen Feld der Sonne abgehalten werde, würde dies auch die Ausbildung von Wolken reduzieren, wodurch es zu einem Temperaturanstieg komme.

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Wie die BBC berichtet, haben die Wissenschaftler um Terry Sloan anhand der Sonnendaten der vergangen 20 Jahre keine signifikante Verbindung zwischen der Aktivität der Sonne und den Klimadaten aufzeigen können. Ihre Ergebnisse haben die Forscher jetzt im Fachjournal "Environmental Research Letters" publiziert. Damit unterstützt auch die aktuelle Studie Erkenntnisse des "Rutherford-Appleton Laboratory", das bereits im vergangenen Juli die Thesen Svensmark nicht bestätigen konnten (...wir berichteten).

Innerhalb eines 11-järigen Sonnenzyklus konnten die Forscher zwar eine schwache Verbindung zwischen kosmischer Strahlung und Bewölkungsintensität nachweisen - die kosmische Strahlung erklärte die Veränderungen in der Bewölkung jedoch nur zu 25 Prozent. Im darauffolgenden Sonnenzyklus fanden die Forscher keinerlei Verbindung zwischen den Faktoren.

Auch andere Wolkenforscher stützen die Ansicht, dass kosmische Strahlung nur einen geringen Einfluss auf die Entstehung von Wolken hat.

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Quellen: bbc.co.uk / grenzwissenschaft-aktuell.de / iop.org

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