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Freitag, 9. Mai 2008

Veteran erinnert sich an UFO-Zwischenfall über atomarem Sprengkopflager auf Whiteman Air Force Base

B-2 Bomber über Whiteman Air Force Base | Copyright: US Dept. of Defense

Ocean Shores/ USA - In einem Interview mit "ufosnw.com", schildert ein US-Air Force Veteran einen UFO-Zwischenfall, den er 1983 auf der Luftwaffenbasis Whiteman im US-Bundesstaat Missouri erlebt haben will, als ein scheibenförmiges UFO über einem nuklearen Waffenlager schwebte, gefilmt und von Abfangjägern verfolgt worden sein soll.

Im Sommer des Jahres 1983 hatte der Zeuge, der damals de Rang eines "Airman 1st Class" inne hatte, gemeinsam mit einem weiteren Kameraden Nachtwache und war für den Schutz jener Gebäude verantwortlich, in welchen die Nuklearen Sprengköge gelagert waren.

In der fraglichen Nacht, an das exakte Datum kann sich der Zeuge nach eigenen Aussagen nicht mehr erinnern, waren einige Marine Harrier Jets (s. Abb.) auf der Basis stationiert.

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Gegen 01:30 habe er und sein Kamerad eine Art statische Aufladung der Luft verspürt, wobei auch ihre Haare regelrecht zu Berge standen. Gleichzeitig bemerkten sie eine "schwarze Scheibe, die über den Iglu-förmigen Gebäuden schwebte." Im Interview beschreibt der Zeuge das Objekt als leise und sich vor dem Hintergrund des Nachthimmels abhebend. Dann habe das Objekt einen rot-blauen Strahl auf die beiden Atomwaffen-Lagergebäude abgegeben.

Unmittelbar nachdem sie trotz Schwierigkeiten mit dem Funksignal die Sicherheitszentrale benachrichtigt hatten, wurden sie von weiteren Soldaten unterstützt. Von dem ebenfalls anwesenden Colonel seien die beiden Wachsoldaten dann aufgefordert worden, sich hinter die nahestehenden Gebäude zurückzuziehen. Zur gleichen Zeit seien andere Soldaten bereits damit beschäftigt gewesen, Kameras und einen großen Scheinwerfer aufzubauen, der dann auf das scheibenförmige Objekt gerichtet wurde.

Als das UFO (unidentifiziertes Flugobjekt) davon flog, sei es von einigen der Harrier Jets verfolgt worden. Diese Verfolgungsjagd habe eine ganze Weile angedauert, wobei die Jets immer wieder von den Flugfähigkeiten des Objekts ausmanövriert worden sein sollen. Erst als die Jets wieder gelandet waren, sei das UFO wieder zu den Gebäuden zurückgekehrt und habe wieder damit begonnen, die farbigen Lichtstrahlen auf die Iglu-Bauten abzugeben.

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Gegen 04:30 sei das Objekt selbst dann immer heller geworden und mit enormer Geschwindigkeit am Himmel verschwunden und danach auch nicht wieder aufgetaucht.

Nach und nach stellte sich dann wieder bis etwa 05.30 Uhr der normale Betrieb auf der Basis ein, als ein Passagier-Jet der Air Force landete. Danach seien alle Beteiligten von teils zivilem, teils militärischem Personal zu dem Vorfall ausführlich und unter hohen Sicherheitsmaßnahmen befragt worden. Dabei sei ihnen auch vorgegeben worden, was das Phänomen, das sie beobachtet hatten, zu sein habe. Der Zeuge selbst habe schlussendlich unterschrieben, dass er lediglich ein Hitzegewitter beobachtet habe.

Zudem habe er einen Vertrag zur Verschwiegenheit über den gesamten Vorfall unterzeichnen müssen, der bei Zuwiderhandlung den Verlust der militärischen Anstellung, des Ranges und jegliche Bezüge festlegte.

Laut UFO-Forscher William Puckett, seien die Darlegungen des Zeugen, der seine Geschichte auch schon gegenüber dem "Disclosure Project", dass die Dokumentation von Aussagen offizieller Zeugen zur UFO-Thematik zum Ziel hat, zu Protokoll gegeben habe, sehr glaubwürdig. Heute habe er keinerlei Kontakt mehr zu Kameraden aus seiner Dienstzeit, belegt jedoch seine tatsächlich Tätigkeit auf der Air Force Basis Whiteman gegenüber "ufosnw.com" mit einer leicht zensierten Kopie seiner Entlassungspapiere.

Den Originalbericht mit weiteren Materialien zum Interview finden Sie HIER

Im umfangreichen Fall-Archiv von "UFO Nortwest" findet sich zudem ein weiterer Bericht eines Augenzeugen, der im Herbst 1998 gemeinsam mit einem weiteren Kameraden einen gigantischen Delta-förmigen Flugkörper über der Basis beobachtet haben will. Diesen Bericht finden Sie HIER

Der Stützpunkt wurde 1942, während des Zweiten Weltkrieges, unter der Bezeichnung Sedalia Glider Base eröffnet. 1951 wurde die Basis dem Strategic Air Command übergeben und zur Benutzung durch schwere Bomber umgebaut, die ersten B-47 Stratojets wurde 1954 dorthin verlegt. 1955 erfolgte die Umbenennung in Whiteman AFB. Ab 1961 wurde die Basis Unterstützungsstützpunkt für ein Geschwader Minuteman-Interkontinentalraketen ausgebaut und hier 150 Raketensilos nebst 15 Kontrollzentren erebaut. Die ersten Raketen trafen im Januar 1964 ein, blieben dort während des gesamten Kalten Krieges stationiert, bis sie aufgrund der START-Abrüstungsabkommen in den 1990ern deaktiviert wurden. In den späten 1980er Jahren wurden hier Tarnkappenbomber vom Typ B-2 Spirit stationieren und hierfür neue Hangars errichtet. Laut offiziellen Angaben landete die erste B-2 am 17. Dezember 1993 auf dem Stützpunkt.

Quellen: ufosnw.com / grenzwissenschaft-aktuell.de / wikipedia.de
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