Mobiltelefon | Copyright: grewiaSimi Valley/ USA - Am 12. September 2008 fanden 25 Personen beim Zusammenstoß zweier Züge auf der Höhe von Chatsworth im Distrikt Los Angeles den Tod. Auch Familie Peck verlor bei dem Unglück ihren Familienvater. Doch obwohl laut Medizinern Chuck Peck unmittelbar beim Aufprall der beiden Züge ums Leben gekommen war, bekamen mehrere Familienangehörige noch stundenlang Anrufe von Chuck.
Wie der Lokalsender "KTLA.com" berichtet, war es Chucks in Utah lebender Sohn, der als erster einen Anruf vom Mobiltelefon seines Vaters bekommen haben will. Laut Chucks Verlobter Andrea Katz, habe der Sohn sie unmittelbar nach diesem Anruf angerufen und erzählt, dass der Anruf zwar vom Mobiltelefon seines Vaters kam, dieser sich jedoch trotz mehrfacher Nachfrage nicht gemeldet habe.
Insgesamt 35 Anrufe trafen innerhalb der darauffolgenden nächtlichen fünf Stunden bei Chucks Bruder, seiner Stiefmutter, seiner Schwester und seiner Verlobten ein. Als diese die Anrufe jedoch entgegennehmen wollten, meldete sich am anderen Ende niemand und es waren lediglich statische Geräusche zu hören.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
In der Hoffnung Chuck hätte das Unglück überlebt, war es sogar einer dieser Anrufe, der die Rettungsmannschaften nochmals im ersten Zug suchen ließ. Hier stießen sie nach mehren Stunden Suche jedoch nur noch auf dessen Leichnam. Laut einer Einschätzung der medizinischen Helfer und Feuerwehrmänner konnte Chuck Peck das Unglück jedoch keinesfalls mehrere Stunden überlebt haben und sei mit hoher Wahrscheinlichkeit schon direkt beim Zusammenprall der beiden Züge schmerzlos und unmittelbar verstorben.
Der letzte Anruf von Chucks Mobiltelefon erreichte die Familie um 3:28 Uhr morgens - eine Stunde bevor sein Körper gefunden wurde. "Meine intellektuelle Seite sagt mir, dass es nur eine Computerfehlfunktion war. Mein Gefühl sagt mir aber, dass es tatsächlich Chuck war, der wusste, dass wir uns Sorgen machten und uns auf diese Weise Hoffnung geben wollte" zitiert der Sender Pecks Verlobte.
Quellen: ktla.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
