Haben Forscher das fehlende Bindeglied zwischen Australopithecus (l.) und Homo habilis (r.) gefunden? | Copyright: Public DomainSterkfontein/ Südafrika - In der auch als "Wiege der Menschheit" bezeichneten Region Sterkfontein, südlich von Johannesburg haben südafrikanische Wissenschaftler die fossilen Überreste eines nahezu vollständig erhaltenen hominiden Skeletts entdeckt, dass sie für das lange gesuchte Bindeglied zwischen affenartigen Vormenschen und frühem Menschen halten.
Ausführliche Einzelheiten und Details wollen die Forscher um Professor Lee Berger von der "University of the Witwatersrand" am kommenden Donnerstag veröffentlichen, berichtet der "Daily Telegraph". Der Fund so die Forscher vorab, könnte "unser Verständnis der menschlichen Evolution revolutionieren."
Das zwei Millionen Jahre alte Skelett eines Kindes gehört demnach zu einer bislang unbekannten Art von menschlichem Vorfahren und könnte eine Übergangsform zwischen Affen und frühem Mensch (Homo habilis) darstellen
Laut dem Telegraph sollen Experten, die das Skelett vorab schon sehen konnten, bestätigt haben, dass es sowohl Merkmale von Homo habilis als auch von affenartigen Hominiden der Spezies Australopithecus aufweise.
Bisherige Funde fossiler Hominiden bestanden bislang lediglich meist aus nur wenigen Knochen- oder Zahnfragmenten. Der Fund eines nahezu vollständigen Skeletts könnte den Wissenschaftlern bei der Beantwortung grundlegender Fragen etwa über das Aussehen unserer frühen Vorfahren und den Zeitpunkt beantworten, wann der Mensch sich zum ersten Mal zum aufrechten Gang erhoben hatte.
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / telegraph.co.uk
