Der Röntgensatellit "ROSAT" wenige Tage vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, betrachtet durch Zielabbildungsradar TIRA (Tracking and Imaging Radar) des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik in Wachtberg bei Bonn. | Copyright: Fraunhofer FHR.Köln/ Deutschland - Nachdem lange Zeit unbekannt war, wo der deutsche Forschungssatellit "ROSAT" in der Nacht auf den 23. Oktober 2011 wieder in die Erdatmosphäre eingetreten ist (...wir berichteten 1, 2, 3), erklärte das für den Satelliten verantwortliche "Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt" (DLR), dass der Satellit um 3.50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit über dem Golf von Bengalen eingetreten sei.
"Ob Teile die Erdoberfläche erreicht haben, ist nicht bekannt", so die Presseerklärung des DLR. "Die Bestimmung des Wiedereintrittsortes erfolgte auf Basis und nach Auswertung der von den internationalen Partnern, insbesondere den USA, zur Verfügung gestellten Daten."
Künstlerische Darstellung des deutschen Röntgenobservatoriums "ROSAT" | Copyright/Quelle: DLR/NASA"Mit dem erfolgten Wiedereintritt von ROSAT findet eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Raumfahrtmissionen Deutschlands ihren endgültigen Abschluss. Der Einsatz aller Beteiligten im DLR und unserer nationalen und internationalen Partner war mustergültig. Dafür gebührt allen mein ausdrücklicher Dank", erklärte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR (dlr.de).
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / dlr.de
