Samstag, 8. Oktober 2011

Konferenz und Expedition eröffnen akademisches Forschungsinstitut über den russischen Schneemenschen

Künstlerische Darstellung eines "Mecheny" vor dem Hintergrund des Shoria-Berglandes. | Copyright/Quelle: "The Field Guide to Bigfoot and Other Mystery Primates" (Loren Coleman u. Patrick Huyghe), cryptomundo.com / Hintergrundbild: Public Domain

Moskau/ Russland - Internationale Kryptozoologen haben sich in Moskau zu einer Konferenz über die russische Variante von Bigfoot und Yeti getroffen. Anschließend reisen die Forscher in die sibirische Tashtagol in der Oblast Kemerowo, in deren Nähe eine ganze Population der mysteriösen Wald- bzw. Schneemenschen leben soll, um dann die Gründung eines Instituts zur Erforschung des "sibirischen Yetis" an der "Staatlichen Universität Kemerowo" zu begehen.

Neben dem Organisator der Konferenz, dem russischen Kryptozoologen Dr. Igor Burtsev vom "International Center of Hominology" nehmen auch weitere russische Wissenschaftler, etwa die Direktorin des Moskauer Darwin-Museums teil. Aus den USA sind die Bigfoot- bzw. Sasquatch-Forscher Dr. John Bindernagel und der Anthropologe Dr. Jeff Meldrum von der "Idaho State University", sowie die Kryptozoologen Ronald Morehead, der sich auf Aufnahmen möglicher Sasquatch-Rufe spezialisiert hat angereist, um über ihre neusten Forschungsergebnisse zu berichten.

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Russische Kollegen wie Dimitri Y. Bayanov vom Moskauer "International Center of Hominology", der Ethnograf Anatoly M. Fokin, Leiter zahlreicher Expeditionen in der Kiriov-Region, der Dokumentarfilmer Dimitri V. Pirkulov, der dem Waldmenschen im Kaukasus auf der Spur war, sowie Dr. Prof. Valentin B. Sapunov von der "Cryptobiology Association" der über die "psychophysiologische Entwicklung" des Yeti arbeitet, berichteten über ihre Forschungsergebnisse vor Ort in Russland.

Igor Burtsev selbst ist von der Existenz des "russischen Yeti", der vor Ort unter verschiedenen Namen wie "Almas", "Chuchunaa", "Mecheny" oder "Mulen" bekannt ist, überzeugt. Zwar sei es bislang noch nicht gelungen, die Existenz der Wesen etwa fotografisch oder auf Film zu beweisen, doch deuten Funde von Fußspuren, vermeintlichen Almas-Nestern, sonstigen Spuren und zunehmende Sichtungen angeblicher Almas eindeutig auf deren Existenz hin.

Burtsev, der die sibirischen "Schneemenschen" seit 50 Jahren erforscht, glaubt, dass es sich bei den Almas um menschenähnliche Wesen handelt. "Sie haben offenbar sogar eine Sprache und können sogar mit Menschen kommunizieren. Natürlich handelt es sich um eine von uns Menschen unterschiedliche Spezies, die sehr gut an die Natur angepasst ist. Ihr Lebensstil gleicht hingegen dem von Tieren. Die benutzen offenbar keine Werkzeuge, tragen keine Kleidung, sind aber dennoch sehr intelligent und dämmerungsaktiv (...).

Anhand von Augenzeugenberichten und den besagten Funden von Expeditionen, vermutet der Forscher im Shoria-Bergland in der Kemerowo-Region eine der größten Populationen Russlands. Möglicherweise, so Burtsev, handelt es sich bei dem Schneemenschen um überlebende Exemplare einer vermeintlich ausgestorbenen Vor- oder Frühmenschenart.

Konferenz und Expedition markieren zugleich die Gründung eines eigenen Instituts zur Erforschung des "sibirischen Yetis" an der "Staatlichen Universität Kemerowo" an dem 30 Kryptozoologen forschen sollen (...wir berichteten).

Bei der Kryptozoologie handelt es sich um jenes Forschungsgebiet, das sich mit der Erforschung noch unbekannter Tierarten beschäftigt, wie sie meist zwar noch nicht wissenschaftlich, dafür aber von zahlreichen Augenzeugen und in der Folklore beschrieben wurden und werden.

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